Dienstag, 18. Mai 2021

Wirtschafts- und Handelskammern beraten gemeinsam über Zukunftsthemen

Die Führungsspitzen der Handelskammern entlang der Brennerachse haben heute in einer Online-Konferenz wichtige Zukunftsthemen besprochen.

Auch über den stationären Handel im Vergleich zum Online-Handel wurde gesprochen.
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Auch über den stationären Handel im Vergleich zum Online-Handel wurde gesprochen. - Foto: © dpa-tmn / Jens Büttner
Diskutiert wurde über die Themen Tourismus, Messen, stationärer Handel im Vergleich zum Online-Handel und Weiterbildung in Zeiten der Corona-Krise.

Seit vielen Jahren arbeiten die Industrie- und Handelskammer von München und Oberbayern, die Wirtschaftskammer Tirol sowie die Handelskammern von Bozen und Trient zusammen. In regelmäßigen Abständen verabreden sie sich, um wichtige Zukunftsthemen und Lösungen für gemeinsame wirtschaftliche Herausforderungen zu finden und zu besprechen.

Bei der heutigen Online-Konferenz berieten sich die Verantwortlichen der Wirtschafts- und Handelskammern unter anderem über den Tourismus und die Strategie diesen nach dem Ende der Coronakrise wieder in Schwung zu bringen.

Das Thema Verkaufsmessen und Veranstaltungen war ein weiteres Thema der Diskussionsrunde. Auch diese litten stark unter den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Im Jahr 2020 waren zahlreiche Messebetreiber und Eventveranstalter gezwungen ihre Veranstaltungen online abzuhalten. Manche Events konnten gar nicht stattfinden. Bald sollen auch wieder vermehrt physische Messen und Veranstaltungen organisiert werden.

Auch über den stationären Handel im Vergleich zum Online-Handel wurde gesprochen. Dabei ging es vor allem darum, wie man dem kleinstrukturierten stationären Handel helfen kann, damit er sich gegen die großen weltweit agierenden Online-Händler behaupten kann. Unter anderem beriet man, wie man den stationären Handel unterstützen kann, damit dieser sich selbst durch E-Commerce ein zweites Standbein aufbauen kann.

Das vierte Thema auf der Agenda war die Weiterbildung während der Krise. Besonders in diesen schwierigen Zeiten, in denen sich vieles sehr schnell verändert, ist es wichtig, dass Führungskräfte und ihre Mitarbeiter/innen sich fortlaufend fortbilden.




„Uns Handels- und Wirtschaftskammern entlang der Brennerachse beschäftigen oft dieselben Themen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir uns über deren Handhabung austauschen und voneinander lernen. Unsere Diskussionsrunden sind von großem Nutzen, um grenzüberschreitende Lösungen zu entwickeln“, so die Präsidenten der Handels- und Wirtschaftskammern von Trient (Giovanni Bort), Bozen (Michl Ebner) und Innsbruck (Christoph Walser) sowie der Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern (Georg Dettendorfer).



stol