Flüchtlinge

Papst Franziskus setzt sich für Flüchtlinge ein.
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Papst Franziskus: „Flüchtlingslager in Libyen sind die Hölle“

Papst Franziskus hat an die Welt appelliert, Folter und Leid von Migranten in den Lagern in Libyen nicht zu ignorieren. Bei einer Messe im Vatikan am Mittwoch erinnerte er an die Qualen, die viele Menschen erleiden müssten. Die Welt bekomme oft nur eine „gefilterte Version“ dessen zu hören, was in dem nordafrikanischen Bürgerkriegsland wirklich passiere, sagte das katholische Kirchenoberhaupt.

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Immer mehr Flüchtlinge kommen ans Festland.
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Athen bringt immer mehr Migranten aufs Festland

Die Lage in den überfüllten Registrierlagern auf den griechischen Inseln im Osten der Ägäis verbessert sich etwas: Athen habe seit Jahresbeginn 17.000 Migranten zum Festland gebracht, teilte am Sonntag das Migrationsministerium mit. Zur Zeit harren in den Lagern auf Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos etwa 33.000 Menschen aus.

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Die Migranten durften nicht an Bord der „Mare Jonio“.
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NGO beklagt Rückführung von 70 Migranten nach Libyen

Die italienische NGO „Mediterranea Saving Humans“, die mit dem Rettungsschiff „Mare Jonio“ im zentralen Mittelmeer im Einsatz ist, beklagt, dass die libysche Küstenwache in der Nacht auf Samstag 70 Migranten an Bord eines Schlauchbootes vor der Küste der Stadt Misurata aufgegriffen hat. Die Migranten wurden nach Libyen zurückgeführt.

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Schutz für 700.000 Migranten wurde bestätigt.
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Einwanderungsstreit: Niederlage für Trump vor Supreme Court

US-Präsident Donald Trump hat im Einwanderungsstreit um sogenannte „Dreamer“ eine schwere Niederlage vor dem Obersten US-Gerichtshof erlitten. Der Supreme Court in Washington bestätigte am Donnerstag den Schutz vor einer Abschiebung für rund 700.000 Einwanderer, die als Kinder mit ihren Eltern illegal in die USA gekommen waren.

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Das östliche Mittelmeer bleibt "aktivste Migrationsroute nach Europa".
Politik  »  Migration

Zahl unerlaubter EU-Grenzübertritte steigt wieder stark an

Nach einem deutlichen, coronabedingten Rückgang im April ist die Zahl der Flüchtlinge Richtung Europäische Union wieder stark angestiegen. Im Mai gab es auf den Hauptmigrationsrouten in Europa fast 4300 unerlaubte Grenzübertritte, fast dreimal so viel wie im Vormonat, wie die EU-Grenzschutzagentur Frontex berichtet. Im April waren die Zahlen im Zuge der Corona-Pandemie auf ein Rekordtief gesunken.

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Griechische Sicherheitskräfte sollen brutal gegen Migranten vorgehen.
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UN alarmiert wegen Griechenlands Umgang mit Migranten

Die UN-Organisation für Migration (IOM) ist wegen Videos alarmiert, die offenbar zeigen, wie Migranten an der europäischen Außengrenze teils mit Gewalt zurückgedrängt werden. Solche Berichte gebe es von der griechisch-türkischen Landgrenze ebenso wie aus den Gewässern zwischen Griechenland und der Türkei, sagte ein IOM-Sprecher am Freitag. Ähnliche Vorwürfe wurden auch gegen Kroatien laut.

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Amnesty befürchtet Eskalation der Zustände.
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Brutale Polizeigewalt gegen Migranten in Kroatien

Amnesty International wirft der kroatischen Grenzpolizei ein bisher nicht gesehenes Maß an Brutalität im Umgang mit Flüchtlingen und Migranten vor. Menschen, die über die Grüne Grenze aus Bosnien kommen und dabei ertappt werden, würden derart geschlagen und getreten, dass sie häufig komplizierte Knochenbrüche und schwere Wunden am Kopf erlitten, so die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag.

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Deutschland nimmt auch Migranten vom Rettungsschiff „Alan Kurdi“ auf.
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Deutschland nimmt Italien und Malta Bootsflüchtlinge ab

Deutschland will den Mittelmeerländern Malta und Italien wieder aus Seenot gerettete Migranten abnehmen. „Wir werden auch in diesen Fällen Migranten aufnehmen“, sagte der deutsche Innenminister Horst Seehofer (CSU) mit Blick auf zuletzt gerettete Menschen. „Die Tatsache, dass es eine Delle gab, liegt schlicht und einfach an der Corona-Entwicklung.“

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Wegen der Coronapandemie wurden die Grenzen dicht gemacht.
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Asylanträge in EU auf tiefstem Stand seit Jahren

Die Zahl der Asylanträge in Europa ist im April angesichts der Grenzschließungen wegen der Coronapandemie auf den niedrigsten Stand seit über einem Jahrzehnt gefallen. Einer Statistik des Europäischen Asylhilfsbüros zufolge wurden im April noch 8.730 Anträge gestellt. Dies ist ein Rückgang von 86 Prozent gegenüber Februar, als bei den Behörden noch 61.421 Asylgesuche eingingen.

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