Flüchtlinge

Bevölkerung von Chios will Verlegung der Flüchtlinge aufs Festland.
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Proteste auf griechischen Inseln gegen überfüllte Lager

In Griechenland nehmen Proteste gegen die Überfüllung der Migrantenlager sowie den Bau neuer Lager zu: Aufgebrachte Einwohner beschimpften am Montagabend im Rathaus der Insel Chios den konservativen Vizeminister für Arbeit und Lokalabgeordneten Notis Mitarakis. „Bringt die Migranten endlich zum Festland (...) jetzt spricht das Volk“, skandierten einige Demonstranten laut lokalen Medien.

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Unklar ist, wo die "Sea-Watch 3" anlegen darf.
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NGO-Schiff Sea-Watch 3 rettet 60 Menschen

Das deutsche Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ hat am Donnerstag circa 60 Menschen nördlich der libyschen Gewässer gerettet. Das in Seenot geratene Schiff mit den Migranten an Bord war vom Aufklärungsflugzeug der Hilfsorganisation „Moonbird“ gesichtet worden, teilte „Sea Watch“ per Twitter mit.

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Ein Neugeborenes starb auf einem Flüchtlingsboot (Archivbild).
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Neugeborenes auf Flüchtlingsboot im Atlantik gestorben

Bei einem spanischen Rettungseinsatz im Atlantik sind 42 afrikanische Flüchtlinge gerettet worden, für ein Neugeborenes auf dem Flüchtlingsboot aber kam jede Hilfe zu spät. Die Retter von Salvamento Maritimo hatten das Schlauchboot gut 20 Kilometer vor Arrecife entdeckt. Sie bemerkten, dass eine Frau ein Kind geboren hatte, konnten an Land aber nur noch den Tod des Neugeborenen feststellen.

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Die Immunität Matteo Salvinis soll aufgehoben werden.
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Salvini droht Prozess

Italiens Ex-Innenminister und Chef der Lega Matteo Salvini droht ein Prozess wegen Freiheitsberaubung. Ein Gericht in Catania reichte am Mittwoch im Senat einen Antrag zur Aufhebung der Immunität Salvinis ein, der auch Senator ist, berichteten italienische Medien.

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Flüchtlingselend in überfülltem Lager in Moria auf Lesbos.
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Migranten in der Ägäis gerettet

Vor der kleinen Ägäisinsel Kalolimnos hat die griechische Küstenwache am Dienstag 30 Migranten aus Seenot gerettet. Diese Menschen hatten am frühen Morgen ein Notsignal gesendet, wie das Staatsfernsehen ERT unter Berufung auf die Küstenwache berichtete. In den vergangenen 24 Stunden seien zudem 162 weitere Migranten von der griechischen Küstenwache vor anderen Inseln aufgegriffen worden.

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Männer, Frauen und Kinder wurden in feste Unterkünfte gebracht.
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Flüchtlingslager mit 600 Tibetern bei Paris geräumt

Die französische Polizei hat ein Flüchtlingslager mit rund 600 Menschen aus Tibet aufgelöst. Die Räumung der Zeltstadt in dem Ort Achères westlich von Paris verlief friedlich, wie die Behörden am Dienstag mitteilten. Die Gemeinde ist in den vergangenen Jahren zu einer Anlaufstelle für Asylbewerber aus Tibet geworden, die in Frankreich gute Chancen auf Anerkennung haben.

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Die "Ocean Viking" konnte wieder Leben retten.
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„Ocean Viking“ rettet 60 Migranten vor Libyen: Auch 2 Kleinkinder an Bord

Das Rettungsschiff „Ocean Viking“, das am Sonntag mit 213 Migranten an Bord im Hafen der sizilianischen Stadt Messina eingetroffen war, hat am Freitag erneut 60 Menschen gerettet. Die Migranten befanden sich an Bord eines instabilen und überfüllten Bootes rund 100 Seemeilen von der libyschen Küste entfernt, erklärten die NGOs SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen am Freitag auf Twitter.

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Die Zahl der Migranten stieg in den letzten Jahren rapide.
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IOM zählt rund 272 Millionen Migranten

Weltweit leben und arbeiten rund 272 Millionen Menschen nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) außerhalb ihrer Heimat. Das sei etwa 3,5 Prozent der Weltbevölkerung, so die IOM in dem am Mittwoch in Genf veröffentlichten, jährlichen Bericht über Zahlen und Trends. Im langjährigen Vergleich zu 2000 sei die Zahl der Migranten um rund 120 Millionen gestiegen.

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Die Bedingungen im Lager Moria auf Lesbos sind katastrophal.
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Scharfe Kritik an Flüchtlingslagern in Griechenland

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) kritisiert die Situation in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln Samos und Lesbos scharf. MSF-Präsident Christos Christou fordert alle EU-Staats- und Regierungschefs auf, zu handeln. In Österreich erging der offene Brief an Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein und Außenminister Alexander Schallenberg, hieß es in einer Aussendung am Mittwoch.

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