Flüchtlinge

Auf 2 Holzbooten trafen die Migranten in Lapedusa ein.
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Fast 1000 Migranten auf Lampedusa eingetroffen

Fast 1000 Migranten sind in der Nacht auf Sonntag an Bord von 5 Booten auf der süditalienischen Insel Lampedusa eingetroffen. Rechtsparteien forderten ein Treffen mit Italiens Premier Mario Draghi, um die Migrationsproblematik zu besprechen. Die Oppositionspartei Fratelli d'Italia (Brüder Italiens) forderte eine Schiffsblockade, um die Migrationsbewegungen zu stoppen.

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Heikle Aufgabe für US-Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas.
Politik  »  Migration

US-Regierung startet Zusammenführung von Migrantenfamilien

Die Regierung von US-Präsident Joe Biden will diese Woche Migrantenfamilien wieder zusammenführen, die unter Vorgänger Donald Trump an der Grenze zu Mexiko getrennt wurden. „Heute ist erst der Anfang. Wir bringen die erste Gruppe von Familien wieder zusammen, viele weitere werden folgen und wir wissen, wie wichtig es ist, diesen Familien die Stabilität und die Ressourcen zu geben, die sie zur Heilung brauchen“, erklärte Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas am Montag.

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Für NGOs sind die Zustände in Kara Tepe 2 "menschenunwürdig".
Politik  »  Griechenland

Flüchtlings-Vorzeigecamp auf Lesbos wird geschlossen

Das oft als Vorzeigemodell bezeichnete Flüchtlingscamp Kara Tepe 1 auf der griechischen Insel Lesbos wird geschlossen. Nächste Woche sollen die Bewohner des unter lokaler Verwaltung stehenden Camps nach Angaben von Hilfsorganisationen und lokaler Medien übersiedelt werden - großteils in das viel kritisierte und schon jetzt überfüllte improvisierte Flüchtlingscamp Kara Tepe 2.

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Lega-Chef Salvini soll Prozess gemacht werden.
Politik  »  Italien

Prozess gegen Lega-Chef Salvini beschlossen

Ein Gericht der sizilianischen Stadt Palermo hat am Samstag die Eröffnung eines Prozesses gegen den Chef der rechten Regierungspartei Lega, Matteo Salvini, wegen seiner Anti-Migrationspolitik beschlossen. Dem früheren Innenminister wird Freiheitsberaubung und Amtsmissbrauch vorgeworfen. Im August 2019 hatte Salvini das private spanische Rettungsschiff „Open Arms“ mit rund 150 Migranten an Bord längere Zeit auf dem Meer blockiert.

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Im vergangenen Jahr starben nach offiziellen Angaben 1200 Menschen beim Versuch, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.
Politik  »  Migration

270 Migranten im Mittelmeer in Lebensgefahr

Auf 3 im Mittelmeer treibenden Flüchtlingsbooten befinden sich nach Angaben von Aktivisten rund 270 Menschen in Lebensgefahr. Vorbeifahrende Handelsschiffe hätten die Hilfe verweigert, erklärte am Samstag die Organisation Alarm Phone, die Anrufe von Flüchtlingen in Seenot entgegennimmt. Die Situation der Migranten sei lebensbedrohlich. „Sie wurden alle vor vielen Stunden auf See aufgegeben und drohen zu ertrinken.“

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Die EU und Griechenland haben zugesichert, auf Lesbos und auch den anderen griechischen Flüchtlingsinseln schnell angemessene Lager zu errichten.
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Neues Camp in Lesbos soll bis Winter fertig sein

Das geplante Flüchtlingscamp auf der griechischen Insel Lesbos soll im nächsten Winter aufnahmebereit sein. „Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest, aber im kommenden Winter wird es kein solches Camp mehr geben wie derzeit“, sagte der griechische Migrationsminister Notis Mitarakis am Montag bei einem Besuch des bestehenden Camps auf Lesbos, gemeinsam mit EU-Innenkommissarin Ylva Johansson.

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Die derzeitige Situation auf Lesbos sei unerträglich und nicht menschenwürdig.
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Corona legt SOS-Kinderdorf-Projekt auf Lesbos quasi lahm

Das von der österreichischen Bundesregierung finanzierte Projekt einer SOS-Kinderdorf-Betreuungsstätte für geflüchtete Kinder auf Lesbos muss erneut einen Rückschlag hinnehmen. Corona-bedingt liegt die Betreuung der Kinder auf Eis, derzeit darf niemand das Camp Kara Tepe II auf der griechischen Ägäis-Insel verlassen. Das Angebot, 50 bis 100 Kinder in Österreich unterzubringen, sei aber noch immer aufrecht, wie SOS-Kinderdorf am Montag bekräftigte.

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