Hungersnot

Auch in den Flüchtlingslagern in Tigray, in denen Menschen aus dem Nachbarland Eritrea leben, seien die Lebensmittelvorräte knapp.
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In Tigray droht akute Hungersnot

In der äthiopischen Konfliktregion Tigray verschärft sich die humanitäre Lage nach UN-Einschätzung rapide. Die UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe (Ocha) berichtete am Freitag über anhaltende Problemen für humanitäre Konvois, in die Region zu gelangen und dringend benötigte Hilfe für etwa 5,2 Millionen betroffene Menschen zu transportieren.

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Im Mittelpunkt der Kampagne „Hunger macht keine Ferien“  der Caritas steht die Not von jungen Menschen in Afrika.
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„Hunger macht keine Ferien“: Corona in Afrika – die doppelte Katastrophe

Die tragischen Prognosen zu den Folgen der Coronakrise haben sich leider erfüllt: Die Anzahl der Menschen in extremer Armut ist sprunghaft um rund 150 Millionen gestiegen. Am härtesten trifft es die Kinder, deren Chancen auf ein Leben ohne Hunger und Armut sich innerhalb kürzester Zeit zerschlagen haben. Um sie vor dem ärgsten Hunger zu bewahren, mussten tausende Eltern ihre minderjährigen Töchter verheiraten und ihre Söhne statt in die Schule zur Arbeit als Hirten, Handlanger oder Müllsucher schicken. Die Not der Kinder und Jugendlichen in Afrika hat die Caritas heuer in den Mittelpunkt ihrer Kampagne „Hunger macht keine Ferien“ gestellt, die am heutigen Donnerstag mit einem Smartmob eröffnet wurde.

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Die Anzahl der Menschen, die an Nahrungsnot leiden, ist gestiegen.
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Rekord bei Ernährungskrisen: 155 Millionen Menschen leiden

Die Zahl der Menschen, die in Krisenländern nicht genug zu essen haben oder sogar hungern, hat nach Angaben der Vereinten Nationen ein 5-Jahres-Hoch erreicht. Gewaltsame Konflikte, wirtschaftliche Krisen, die Corona-Pandemie sowie extreme Wetterereignisse haben 2020 rund 155 Millionen Menschen in eine akute Ernährungsunsicherheit getrieben, wie die UN-Welternährungsbehörde FAO in Rom am Mittwoch warnte. Das seien etwa 20 Millionen Menschen mehr als im Vorjahr.

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Milliardäre sollen ihr Scherflein zur Bekämpfung des Hungers beitragen.
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Welternährungsprogramm bittet Milliardäre um Hilfe

Der Chef des Welternährungsprogramms (WFP), David Beasley, ruft angesichts drohender Hungerkatastrophen Superreiche zur Hilfe auf. „Es gibt mehr als 2200 Milliardäre auf der Welt, mit einem Nettovermögen von etwa 10 Billionen US-Dollar“, sagte Beasley der Wochenzeitung „Die Zeit“. Mit Blick auf dieses Vermögen zeige sich, dass niemand hungern solle. „Und alles, was ich brauche, sind 5 Milliarden Dollar, um eine Hungersnot zu verhindern. Ist das zu viel verlangt?“

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Millionen Menschen leiden Hunger.
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UNO warnt vor Hungersnöten in 4 Ländern

Die Vereinten Nationen warnen vor möglichen Hungersnöten im Jemen, im Südsudan, in Burkina Faso und im Nordosten Nigerias. Das geht aus einem am Freitag veröffentlichten Bericht der UNO-Ernährungsorganisation (FAO) und des Welternährungsprogramm (WFP) hervor, das in diesem Jahr den Friedensnobelpreis bekommt.

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