Ibiza-Affäre

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz wurde selbst im U-Ausschuss befragt.
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Kurz vom Umgangston im Ibiza-U-Ausschuss irritiert

Der österreichische Bundeskanzler und ÖVP-Chef Sebastian Kurz ist mit dem Umgang mit Auskunftspersonen im Ibiza-Untersuchungsausschusses unzufrieden. „Was mich ehrlich gesagt schon stört, sind diese ständigen Unterstellungen, insbesondere wenn es ins strafrechtlich Relevante geht“, sagte er Montagabend im TV-Sommergespräch von Puls4 bzw. Puls24. Kurz musste selbst in der Vorwoche im U-Ausschuss Auskunft geben.

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Gudenus vermutet bei Strache Verdrängungsmechanismus.
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Gudenus: Strache war von Anfang an informiert

Der frühere freiheitliche Spitzenpolitiker Johann Gudenus geht auf Konfrontationskurs mit seinem einstigen Parteichef Heinz-Christian Strache, der ebenfalls wegen des Ibiza-Videos zurückgetreten war. Strache sei von Anfang an über die angebliche Oligarchin informiert gewesen und am Laufenden gehalten worden, sagte Gudenus zur APA.

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Der österreichische Nationalsratspräsident Wolfgang Sobotka hat ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben.
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Anwalt bietet Ibiza-Video an - Sobotka holt Gutachten ein

Der parlamentarische Untersuchungsausschuss könnte das Ibiza-Video direkt vom mutmaßlichen Drahtzieher Julian H. bekommen. Sein Anwalt Johannes Eisenberg hat es in einem Schreiben angeboten. Ob man das Angebot annimmt, soll am Montag in einer Sitzung der Fraktionsführer besprochen werden. Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) hat dafür ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben.

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Der österreichische Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache im Rahmen des Ibiza-U-Ausschusses am Donnerstag,  im Parlamentsausweichquartier in der Hofburg in Wien.
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Strache im Ibiza-U-Auschuss wortkarg

Weniger wortgewaltig als gewohnt ist der frühere österreichische FPÖ-Chef, Vizekanzler und Hauptprotagonist des Ibiza-Videos, Heinz Christian Strache, am Anfang seiner Befragung im Ibiza-U-Ausschuss aufgetreten. Aus verschiedenen Gründen kündigte er an, zu vielen Details der Thematik nichts zu sagen. Dabei verwies er vor allem auf das Recht, Aussagen erst dann zu tätigen, wenn ihm alle Ermittlungsakten vorlägen.

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Es gehe darum, den „Blick für Schieflagen und Ungerechtigkeiten“ zu schärfen, betonte Juryvorsitzende Elisabeth Scharang.
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Ibiza-Video erhält nach ihm benannten „Ibiza-Preis“

Das Ibiza-Video mit Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus ist am Montag mit einer neu ins Leben gerufenen Auszeichnung, dem „Ibiza-Preis 2020“, prämiert worden. Die Ehrung wurde vom Verband Filmregie Österreich und der Rechercheplattform „Dossier“ initiiert. Mit ihr sollen jährlich audiovisuelle Beiträge von „herausragender öffentlicher Relevanz“ ausgezeichnet werden.

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Strache glaubte offenbar an eine freiheitliche Verschwörung gegen ihn.
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Strache lässt offenbar FPÖ-Kollegen ausspionieren

Die Ibiza-Affäre um Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache wirft weiterhin lange Schatten auf die FPÖ und beschäftigt die Partei auch nach dem Ausschluss des einstigen Frontmanns. Am Donnerstag tauchten Vorwürfe auf, Strache habe nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos einen Detektiv auf mindestens 2 seiner FPÖ-Kollegen angesetzt - auf Parteikosten. Strache selbst wies die Vorwürfe zurück.

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