Klima

Ein neuer Wärmerekord wurde auf dem Kontinent Antarktika gemessen. (Archivbild)
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WMO bestätigt Wärmerekord auf dem antarktischen Kontinent

Der Kontinent Antarktika hat im vergangenen Jahr einen Wärmerekord verzeichnet. Am 6. Februar 2020 wurden dort an der Station Esperanza auf der Antarktischen Halbinsel 18,3 Grad gemessen und als Rekord anerkannt, wie die Weltwetterorganisation (WMO) am Freitag in Genf mitteilte. Sie prüft stets, ob die Geräte bei solchen Messungen zuverlässig waren. Der vorherige Rekord lag bei 17,5 Grad und stammte aus dem Jahr 2015.

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COP26-Präsident Alok Sharma warnt vor einer Katastrophe.
Chronik  »  Klimaerwärmung

Ausstieg aus Kohle vor UNO-Klimakonferenz gefordert

Der Präsident der nächsten UN-Klimakonferenz COP26 hat Anstrengungen im Kampf gegen die Erderwärmung und den Abschied von der Kohle gefordert: „Dies ist der Moment der Wahrheit“, sagte Alok Sharma am Freitag in London, denn das aktuelle Jahrzehnt sei entscheidend. „Die Welt muss jetzt handeln. (...) Sonst wird es eine Klimakatastrophe geben.“ Es müsse eine Halbierung der globalen Emissionen bis 2030 geben, um das Ziel der maximalen Erderwärmung um 1,5 Grad noch zu erreichen.

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Sie setzen auf hochmoderne Null-Emissions-Brennstoffzellen-Busse: (v.l.) Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi, SASA-Präsident Francesco Morandi, Landeshauptmann Arno Kompatscher, SASA-Direktorin Petra Piffer, Alberto Fiore (Solaris),  Landesrat Daniel Alfreider und Dieter  Theiner (IIT).
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Politik  »  Umwelt

12 neue Wasserstoffbusse für Bozen

Sie werden mit Wasserstoff betrieben, erzeugen keine umweltschädlichen Emissionen und haben eine Reichweite von rund 350 Kilometern: In Bozen wurden am gestrigen Mittwoch die ersten 3 von 12 Wasserstoffbussen für den Stadtverkehr vorgestellt.

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Blick auf die Pasterze am Fuße des Großglockners.
Chronik  »  Klimawandel

Weltweiter Massenverlust der Gletscher immer schneller

In den letzten 2 Jahrzehnten haben die Gletscher weltweit 267 Gigatonnen Eis pro Jahr verloren. Demnach war das schmelzende Eis für rund einen Fünftel des Meeresspiegelanstiegs verantwortlich, wie ein internationales Team im Fachmagazin „Nature“ berichtet. Mit dem verlorenen Eis-Volumen hätte die Fläche der Schweiz alljährlich sechs Meter unter Wasser gesetzt werden können, teilte die ETH Zürich am Mittwoch mit.

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Am Welttag der Erde soll die Aufmerksamkeit auf die Klima- und die Biodiversitätskrise gelenkt werden.
Chronik  »  Klimaschutz

Welttag der Erde: Dem Schutz der Umwelt Verfassungsrang verleihen

Am heutigen 22. April wird der sogenannte Earth Day, der Welttag der Erde, begangen, bei dem die Wertschätzung für die natürliche Umwelt im Mittelpunkt steht. Dieses Anliegen ist angesichts der sich immer stärker manifestierenden Klimakrise und des globalen Artenschwundes wichtiger denn je. Daher unterstützt der Dachverband für Natur- und Umweltschutz auch die Bestrebungen auf nationaler Ebene, den Schutz der Natur und Umwelt in der italienischen Verfassung festzuschreiben.

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Die Pandemie hatte kaum positive Effekte auf das Klima.
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WMO-Klimabericht: 2020 war eines der 3 wärmsten Jahre

Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaft 2020 zwar vielerorts in die Knie gezwungen, dem Klima hat das aber nicht geholfen. Auch wenn sich der Ausstoß der Treibhausgase kurzfristig verlangsamte, stie. die Konzentration in der Atmosphäre weiter, schreibt die Weltwetterorganisation (WMO) am Montag in ihrem Abschlussbericht über das globale Klima 2020. Nach Vorliegen aller Messdaten bestätigt sie ihre Prognose vom Dezember: 2020 war eines der 3 wärmsten je registrierten Jahre.

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Kerry forderte mehr Anstrengungen: „Paris allein reicht nicht“.
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USA und EU wollen gemeinsam Klimawandel bekämpfen

Die EU und die USA wollen ihre Anstrengungen für den Klimaschutz verstärken. „Wir sind entschlossen, unsere starke Allianz im Kampf gegen die Klimakrise zu erneuern“, hieß es Dienstagabend im Anschluss an den ersten Besuch des US-Klimabeauftragten John Kerry in Brüssel in einer gemeinsamen Erklärung. Man wolle „gemeinsam und mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um den Schwächsten der Welt zu helfen, die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels zu bewältigen“.

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Generalsekretärin des UN-Klimasekretariats, Patricia Espinsosa.
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UN-Klimabericht: Alarmstufe Rot - Pläne hinter Erwartungen

Die aktualisierten Klimapläne der Vertragsstaaten des Pariser Abkommens bleiben bisher weit hinter den Erwartungen zurück. Obwohl die Frist für die Aktualisierung am 31. Dezember abgelaufen ist, haben viele Länder noch nichts vorgelegt. Und diejenigen, die es getan haben, wollen teilweise nur das tun, was sie schon vor Jahren zugesagt hatten - oder noch weniger. Das geht aus einem neuen Klimabericht der Vereinten Nationen hervor.

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