Migration

Auch vergangene Nacht kamen 260 Geflüchtete  in Lampedusa an.
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Geflüchtete harren in überfülltem Camp auf Lampedusa aus

Etwa 1500 Bootsmigranten haben am Mittwoch in einem überfüllten Camp auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa ausgeharrt. Das Auffanglager ist nach italienischen Medienberichten nur für wenige hundert Bewohner ausgelegt. Die Regierung in Rom ist bemüht, von anderen EU-Staaten eine Zusage für die Übernahme von Bootsmigranten zu bekommen. Bis zum Mittwochnachmittag hatte sich nach Angaben der EU-Kommission jedoch kein Land dazu bereit erklärt.

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Auf 2 Holzbooten trafen die Migranten in Lapedusa ein.
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Fast 1000 Migranten auf Lampedusa eingetroffen

Fast 1000 Migranten sind in der Nacht auf Sonntag an Bord von 5 Booten auf der süditalienischen Insel Lampedusa eingetroffen. Rechtsparteien forderten ein Treffen mit Italiens Premier Mario Draghi, um die Migrationsproblematik zu besprechen. Die Oppositionspartei Fratelli d'Italia (Brüder Italiens) forderte eine Schiffsblockade, um die Migrationsbewegungen zu stoppen.

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Heikle Aufgabe für US-Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas.
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US-Regierung startet Zusammenführung von Migrantenfamilien

Die Regierung von US-Präsident Joe Biden will diese Woche Migrantenfamilien wieder zusammenführen, die unter Vorgänger Donald Trump an der Grenze zu Mexiko getrennt wurden. „Heute ist erst der Anfang. Wir bringen die erste Gruppe von Familien wieder zusammen, viele weitere werden folgen und wir wissen, wie wichtig es ist, diesen Familien die Stabilität und die Ressourcen zu geben, die sie zur Heilung brauchen“, erklärte Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas am Montag.

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An Bord der „Sea-Watch 4“ seien mittlerweile 455 gerettete Bootsmigranten. (Archivbild)
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Suche nach 50 Menschen nach Schiffsbruch vor Libyen

Libyens Roter Halbmond hat am Montag in einer Presseaussendung bekanntgegeben, dass mindestens 50 Migranten, darunter einige Ägypter, bei einem Schiffbruch vor der Küste der libyschen Stadt Al-Zawiya gestorben sind. Dies berichteten italienische Medien, die sich auf libysche Quelle bezogen. Dies Suche nach Überlebenden sei im Gange.

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Für NGOs sind die Zustände in Kara Tepe 2 "menschenunwürdig".
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Flüchtlings-Vorzeigecamp auf Lesbos wird geschlossen

Das oft als Vorzeigemodell bezeichnete Flüchtlingscamp Kara Tepe 1 auf der griechischen Insel Lesbos wird geschlossen. Nächste Woche sollen die Bewohner des unter lokaler Verwaltung stehenden Camps nach Angaben von Hilfsorganisationen und lokaler Medien übersiedelt werden - großteils in das viel kritisierte und schon jetzt überfüllte improvisierte Flüchtlingscamp Kara Tepe 2.

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Lega-Chef Salvini soll Prozess gemacht werden.
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Prozess gegen Lega-Chef Salvini beschlossen

Ein Gericht der sizilianischen Stadt Palermo hat am Samstag die Eröffnung eines Prozesses gegen den Chef der rechten Regierungspartei Lega, Matteo Salvini, wegen seiner Anti-Migrationspolitik beschlossen. Dem früheren Innenminister wird Freiheitsberaubung und Amtsmissbrauch vorgeworfen. Im August 2019 hatte Salvini das private spanische Rettungsschiff „Open Arms“ mit rund 150 Migranten an Bord längere Zeit auf dem Meer blockiert.

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Im vergangenen Jahr starben nach offiziellen Angaben 1200 Menschen beim Versuch, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.
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270 Migranten im Mittelmeer in Lebensgefahr

Auf 3 im Mittelmeer treibenden Flüchtlingsbooten befinden sich nach Angaben von Aktivisten rund 270 Menschen in Lebensgefahr. Vorbeifahrende Handelsschiffe hätten die Hilfe verweigert, erklärte am Samstag die Organisation Alarm Phone, die Anrufe von Flüchtlingen in Seenot entgegennimmt. Die Situation der Migranten sei lebensbedrohlich. „Sie wurden alle vor vielen Stunden auf See aufgegeben und drohen zu ertrinken.“

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Die derzeitige Situation auf Lesbos sei unerträglich und nicht menschenwürdig.
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Corona legt SOS-Kinderdorf-Projekt auf Lesbos quasi lahm

Das von der österreichischen Bundesregierung finanzierte Projekt einer SOS-Kinderdorf-Betreuungsstätte für geflüchtete Kinder auf Lesbos muss erneut einen Rückschlag hinnehmen. Corona-bedingt liegt die Betreuung der Kinder auf Eis, derzeit darf niemand das Camp Kara Tepe II auf der griechischen Ägäis-Insel verlassen. Das Angebot, 50 bis 100 Kinder in Österreich unterzubringen, sei aber noch immer aufrecht, wie SOS-Kinderdorf am Montag bekräftigte.

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