Naturschutz

Das Great Barrier Riff dehnt sich über 340.000 Quadratkilometer aus.
Chronik  »  Wissenschaft

400 Jahre alte Riesen-Koralle im Great Barrier Reef entdeckt

Eine gigantische, mehr als 10 Meter breite Koralle haben Forschende im Great Barrier Reef vor der australischen Küste entdeckt. Es handle sich um die breiteste dort bisher erfasste Koralle, berichtet das Team im Fachmagazin „Scientific Reports“. Mit 5,3 Metern Höhe sei sie zudem die sechsthöchste vermessene Koralle des gesamten Riffes - und mehrere Hundert Jahre alt.

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4 Prozent mehr Aktivität.
Chronik  »  Kriminalität

Wieder mehr Nashorn-Wilderer in Südafrika unterwegs

In Südafrika nimmt die Nashorn-Wilderei wieder zu. Von Jänner bis Ende Juni wurden laut Umweltministerin Barbara Creecy insgesamt 249 Rhinozerosse gewildert. „Obwohl die Zahl der wegen ihres Horns getöteten Nashörner höher ist als die 166 der Vergleichsperiode des Vorjahres, ist sie geringer als die 318 gewilderten Rhinozerosse in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019“, teilte die Nationalparkbehörde Sanparks am Samstag - dem internationalen Ranger-Tag - mit.

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Beschädigt, aber laut UNESCO nicht bedroht: Das Great Barrier Reef.
Kultur  »  Australien

Great Barrier Reef vorerst kein bedrohtes Welterbe

Trotz der Bedrohung durch Klimawandel und schlechte Wasserqualität ist das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens zumindest vorerst einer Einstufung als „gefährdetes“ Welterbe entgangen. Das zuständige Komitee der UNESCO beschloss am Freitag auf seiner 44. Sitzung in Fuzhou in China einen Aufschub der Entscheidung über das weltgrößte Korallenriff. Erst 2023 wird wieder darüber beraten

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Der Zustand von Riffen wird offenbar immer schlechter.
Chronik  »  Deutschland

Forscher warnen vor Verfall der Korallenriffe

Für die Situation der weltweiten Korallenriffe findet Christian Wild von der Uni Bremen klare Worte: „Der Zustand ist verheerend. Und die neuesten Studien deuten darauf hin, dass er noch schlechter wird.“ 30 Prozent aller Korallenriffe seien bereits verloren, 40 Prozent massiv bedroht. Rund 1200 Forschende aus 80 Nationen tauschen sich ab dem heutigen Montag für 5 Tage auf einem Online-Kongress auch darüber aus, wie die Zerstörung dieser wertvollen Ökosysteme aufgehalten werden kann.

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Biodiversitäts-Ziel: Bis 2050 „im Einklang mit der Natur leben“.
Chronik  »  Naturschutz

Weltgemeinschaft will Schutz der Artenvielfalt verbessern

Die Vertragsstaaten der UNO-Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) wollen den Verlust von Arten und Lebensraum bremsen oder möglichst stoppen. Eine Strategie für das kommende Jahrzehnt soll auf der 15. Weltnaturschutzkonferenz Cop15 im Oktober in Kunming in China beschlossen werden. Der Entwurf, der am Montag vom CBD-Sekretariat veröffentlicht wurde, sieht vor, bis 2030 mindestens 30 Prozent der für Biodiversität besonders wichtigen Landflächen und Meere zu bewahren.

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Eine 15-köpfige Gruppe Freiwilliger hat sich getroffen, um das Drüsige Springkraut  auszureißen, das  die heimischen Pflanzen zu verdrängen droht.
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Chronik  »  Natur

Praktischer Naturschutz: Erfolgreiche Biotoppflegeaktion am Kalterer See

Der Alpenverein Südtirol hat heuer zum 4. Mal gemeinsam mit der Umweltgruppe Kaltern zur Biotoppflegeaktion im Schilfgürtel des Kalterer Sees geladen. Eine 15-köpfige Gruppe Freiwilliger hat sich getroffen, um das Drüsige Springkraut gezielt auszureißen, das dort die heimischen Pflanzen zu verdrängen droht. Der Pflegeeinsatz wurde in Abstimmung mit dem Amt für Natur und der Forststation Kaltern durchgeführt.

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Am 22. Mai ist der Welttag der Biodiversität.
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Chronik  »  Tag der Biodiversität

Land der Artenvielfalt: Nagelprobe auf dem Puflatsch

Am heutigen 22. Mai ist Welttag der biologischen Vielfalt. Er steht unter dem Motto „Wir sind Teil der Lösung“. „Das Land Südtirol, welches gerne auch ein Land der Artenvielfalt sein und werden möchte, kann jetzt zeigen, ob dieses Motto auch bei uns gilt“, heißt es in einer gemeinsamen Aussendung des Alpenvereins Südtirol, Dachverbands für Natur- und Umweltschutz, Heimatpflegeverbands Südtirol, Lia per Natura y Usanzes und der Vereinigung Südtiroler Biologen.

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Blick auf die Pasterze am Fuße des Großglockners.
Chronik  »  Klimawandel

Weltweiter Massenverlust der Gletscher immer schneller

In den letzten 2 Jahrzehnten haben die Gletscher weltweit 267 Gigatonnen Eis pro Jahr verloren. Demnach war das schmelzende Eis für rund einen Fünftel des Meeresspiegelanstiegs verantwortlich, wie ein internationales Team im Fachmagazin „Nature“ berichtet. Mit dem verlorenen Eis-Volumen hätte die Fläche der Schweiz alljährlich sechs Meter unter Wasser gesetzt werden können, teilte die ETH Zürich am Mittwoch mit.

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Ein Kurzflossen-Pilotwal taucht vor den Kanarischen Inseln auf.
Chronik  »  Tiere

Meeresschützer prangern massive Waljagd in Europa an

Wenn der Walfang angeprangert wird, steht meistens Japan im Fokus. Dass aber auch in nordeuropäischen Meeren in den vergangenen 10 Jahren mehr als 50.000 Wale und Delfine, die zu den Zahnwalen gehören, bewusst getötet wurden, macht jetzt die Meeresschutzorganisation Ocean Care publik. Dafür haben Wissenschafter offizielle Statistiken aus Norwegen, Island und den zu Dänemark gehörenden autonomen Regionen Färöer und Grönland ausgewertet.

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Die Polsterpflanze Mannsschild ist ein wahrer Spezialist der Gebirge.
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Panorama  »  AVS

Welttag der Berge im Zeichen der Biodiversität

Zum Welttag der Berge weisen der Alpenverein Südtirol, das Zentrum zum Schutz und Erhalt von Gebirgsräumen (GLOMOS) und das Biodiversitätsmonitoring Südtirol auf die besondere Bedeutung von Gebirgsökosystemen für die Artenvielfalt hin. Auch die Südtiroler Bergwelt beherbergt einen einzigartigen Schatz an Tier-, Pflanzen- und Pilzarten, was einen behutsamen Umgang mit dem Gebirgsraum besonders wichtig macht.

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In Neuseeland sind erneut dutzende Wale gestrandet und verendet.
Chronik  »  Tiere

Neuseeland: Erneut fast 100 Grindwale gestrandet

In Neuseeland sind erneut dutzende Wale gestrandet und verendet. Die Grindwale seien am Wochenende auf den Chatham-Inseln im Südpazifik gestrandet, teilte die Naturschutzbehörde am Mittwoch mit. 69 Tiere seien bereits tot gewesen, als Helfer die abgelegene Region erreicht hätten. 28 weitere Grindwale und 3 Delfine hätten aufgrund ihres schlechten Zustands eingeschläfert werden müssen.

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Im September wurden schon 1000 neue Brände gezählt.
Chronik  »  Waldbrände

Regenwälder im Amazonasgebiet stehen in Flammen

Kein Tag zum Feiern: Trotz eines Verbots von Brandrodungen und eines massiven Militäreinsatzes steht der Regenwald im Amazonasgebiet weiter in Flammen. Allein in den ersten Septembertagen wurden im brasilianischen Amazonasgebiet rund 1000 Feuer registriert, wie aus den Daten des Weltrauminstituts Inpe hervorgeht. Präsident Jair Bolsonaro bezeichnete indes Umweltschutzorganisationen als „Krebs“.

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Große Freude über die Geburt der 2 Gorillas herrscht bei der nationalen Wildschutzbehörde.
Chronik  »  Tiere

2 seltene Berggorillas in Uganda geboren

Wildhüter in Uganda freuen sich über Nachwuchs bei den seltenen Berggorillas. „Wir haben zwei neue Babys, sie wurden vergangene Woche zuletzt gesichtet – das ist aufregend und bestärkt uns bei unseren Naturschutz-Bemühungen“, sagte Bashi Hangi von der nationalen Wildschutzbehörde am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Kampala.

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