Römisch-katholische Kirche

Franziskus hielt seine Ansprache erneut am Fenster.
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Papst fordert Unterstützung für Syrien und den Jemen

Der Papst hat die internationale Gemeinschaft zu mehr Unterstützung für das Bürgerkriegsland Syrien aufgerufen. Mit Blick auf die bevorstehende Syrien-Geberkonferenz sagte Franziskus am Sonntag nach dem Mittagsgebet: „Mögen die Regierenden fähig sein, Frieden zu schließen.“ Es müsse dringend mehr getan werden, um die „dramatische Situation“ in Syrien und den benachbarten Staaten zu verbessern.

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Altbischof Weber wurde 93 Jahre alt.
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Geschätzter Oberhirte : Grazer Altbischof Weber tot

Die Diözese Graz-Seckau, die österreichische Kirche und die steirische Politik trauern um Altbischof Johann Weber. Weber, ehemaliger Vorsitzender der Bischofskonferenz, ist in der Nacht auf Samstag im 94. Lebensjahr in Graz verstorben. Weber hatte sich seit Mittwoch auf der Intensivstation des LKH Graz befunden. Bundespräsident Alexander Van der Bellen nannte ihn einen „geschätzten Oberhirten“.

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Papst mit täglicher Frühmesse.
Politik  »  Medien

Papst betet für Journalisten: Sie riskieren viel

Wie gewohnt widmet der Papst die Frühmesse einer besonders von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Gruppe. Diesmal standen Journalisten und Medienleute im Mittelpunkt seiner zu Beginn geäußerten Fürbitte. „Sie arbeiten viel und riskieren viel. Gott möge ihnen bei ihrer Arbeit zur Vermittlung der Wahrheit helfen“, sagte der Papst bei der gestreamten Frühmesse.

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Sicherheit geht vor, das weiß auch der Heilige Vater.
Chronik  »  Coronavirus

Papst verschiebt Weltfamilientreffen und Weltjugendtag

Der Papst hat angesichts der Corona-Pandemie 2 katholische Großveranstaltungen um jeweils ein Jahr verschoben. Wie der Vatikan am Montag laut Kathpress mitteilte, soll das für Sommer 2021 in Rom geplante Welttreffen katholischer Familien nun im Juni 2022 stattfinden. Der nächste Weltjugendtag war ursprünglich für 2022 geplant. Das Ereignis wird nun auf August 2023 verschoben.

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Eine Woche nach seiner Freilassung kritisiert Kardinal George Pell das Verfahren gegen seine Person.
Politik  »  Missbrauch

Australischer Kardinal Pell sieht sich als Sündenbock

Der vor einer Woche überraschend vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs freigesprochene australische Kardinal George Pell hat das gegen ihn angestrengte Verfahren scharf kritisiert. Er frage sich, ob der Zeuge, der gegen ihn ausgesagt hatte, benutzt worden sei, sagte der 78-Jährige in einem am Dienstag ausgestrahlten Interview des Senders Sky News.

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Pier Luigi Maccalli und Nicola Chiacchio.
Politik  »  Lebenszeichen

Video zeigt in Niger entführten italienischen Priester

In Italien wachsen die Hoffnungen, dass der 2018 in Niger entführte italienische Priester Pier Luigi Maccalli am Leben ist und bald befreit wird. Ein Video, das an die Redaktion einer Tageszeitung in Agadez, der Hauptstadt der gleichnamigen nigrischen Region, geschickt wurde, zeigt den 60-jährigen Maccalli, der sich kurz vorstellte und das Datum des 24. März angab.

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Der Gottesdienst wurde von zahlreichen Onlineportalen und Rundfunksendern übertragen.
Chronik  »  Coronavirus

Papst feiert Palmsonntag: „Auf Gott vertrauen“

Papst Franziskus hat die Menschen aufgerufen, in der Coronakrise auf Gott zu vertrauen und weiter anderen zu dienen. „Wir dürfen das nicht verraten, wofür wir geschaffen wurden, und das nicht aufgeben, was zählt“, sagte der Papst in seiner Predigt am Palmsonntag, „dies bleibt, alles andere vergeht.“ Die Messe feierte der Papst ohne Pilger mit nur wenigen anderen Teilnehmern im Petersdom.

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Der ehemalige Geistliche habe 4 bis 5 Kinder pro Woche missbraucht.
Chronik  »  Kirche

Kindesmissbrauch: 5 Jahre Haft für Ex-Priester

Wegen des sexuellen Missbrauchs zahlreicher Kinder und Jugendlicher muss ein früherer Priester in Frankreich für fünf Jahre ins Gefängnis. Das Strafgericht in Lyon im Osten des Landes verurteilte den 75-jährigen Bernard Preynat am Montag wegen der Übergriffe auf Buben im Alter von sieben bis 15 Jahren, wie sein Anwalt mitteilte. Die Staatsanwaltschaft hatte mindestens 8 Jahre Haft gefordert.

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Die taubstummen Missbrauchsopfer machen auf ihr Schicksal aufmerksam.
Politik  »  Missbrauch

Opfer erheben Vorwürfe gegen den Vatikan

Eine Gruppe argentinischer Missbrauchsopfer erhebt schwere Vorwürfe gegen den Vatikan. „Es werden wichtige Informationen zurückgehalten, und auch Franziskus zieht nicht die nötigen Konsequenzen“, sagte ihr Anwalt Sergio Salinas laut Kathpress am Donnerstag vor Journalisten in Rom.

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Die Übergriffe ereigneten sich zwischen 1971 und 1991.
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Französischer Priester missbrauchte jede Woche Kinder

In einem Prozess um Kindesmissbrauch durch einen früheren katholischen Priester in Frankreich hat der Angeklagte mit seinem Geständnis schockiert. Er habe als Leiter von Ferienlagern zeitweise „vier bis fünf Kinder pro Woche“ missbraucht, sagte Bernard Preynat am Dienstag zum Auftakt seines Verfahrens in Lyon. Er gab sexuelle Übergriffe auf Knaben über einen Zeitraum von 20 Jahren zu.

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Der Papst gedachte Märtyrer von gestern und heute.
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Papst ruft Christen zur Bezeugung ihres Glaubens auf

Am zweiten Weihnachtsfeiertag hat Papst Franziskus die Christen aufgerufen, ihren Glauben so treu zu bezeugen wie der Heilige Stephanus. Der erste christliche Märtyrer sei ein Beispiel von Bereitschaft, den Brüdern zu verzeihen. Seinen Peiniger habe er die Verzeihung geschenkt. „Stephanus hat die Gewalt mit der Liebe besiegt“, betonte der Papst.

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Manche der Opfer wurden später selbst zu Tätern.
Chronik  »  Missbrauch

Minderjährige von katholischen Ordenspriestern missbraucht

Zahlreiche Mitglieder des erzkonservativen katholischen Ordens Legionäre Christi haben in den vergangenen 8 Jahrzehnten mindestens 175 Minderjährige sexuell missbraucht. Für die Taten seien 33 Priester und Diakone verantwortlich, hieß es in einem am Samstag in Mexiko veröffentlichten Untersuchungsbericht der Kongregation über den Zeitraum von 1941 bis Mitte Dezember 2019.

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Klare Worte von Papst Franziskus.
Politik  »  Indigene Bevölkerung

Scharfe Papst-Kritik an Diskriminierung von Indigenen

Papst Franziskus hat zu Beginn der Beratungen der Amazonien-Synode zu mehr Sensibilität im Umgang mit indigenen Kulturen am Amazonas aufgerufen. Zugleich kritisierte er scharf jede Diskriminierung von Indigenen. Spöttische Kommentare über einen Indigenen, der bei der Eröffnungsmesse der Amazonas-Synode am Sonntag mit traditionellem Federschmuck Gaben zum Altar brachte, hätten ihn traurig gemacht.

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