2 Stunden dauerte das Verhör des 37-Jährigen, der beschuldigt wird, das 16-jährige Mädchen in Bozen unter Drogen gesetzt, entführt und vergewaltigt zu haben. Von toxikologischen Untersuchungen versprechen sich die Ermittler neue Erkenntnisse.<BR /><BR />Der 37-Jährige soll aus Arbeitsgründen aus dem Süden Italiens nach Bozen gezogen sein. Er sei hier als Sozial- und Gesundheitsarbeiter tätig gewesen, heißt es.<BR /><BR />Das 16-jährige Mädchen gab – <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/vorwurf-minderjaehrige-angelockt-betaeubt-und-vergewaltigt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">wie berichtet</a> – an, den Mann an einer Bushaltestelle im Bozner Stadtzentrum getroffen zu haben. Er habe sie überredet, zu ihm ins Auto zu steigen, um gemeinsam zu einer Technoparty ins Trentino zu fahren. <BR /><BR />Auf dem Weg dorthin sei ihr angeblich Wasser zu trinken angeboten worden. Darin, so der Vorwurf, sei ein Beruhigungs- oder Betäubungsmittel enthalten gewesen. Der Mann habe das Mädchen damit wehrlos machen wollen, um es in seine Wohnung zu bringen und dort zu vergewaltigen.<BR /><BR />Am Montag wurde der Mann verhaftet. Es wird gegen ihn wegen schwerer sexueller Nötigung, Entführung und Weitergabe von Drogen an Minderjährige ermittelt. <BR /><BR />In der Wohnung, in der er lebte, sollen mehrere Drogenpakete sichergestellt worden sein. Deren Wirkstoffe sollen mit den Ergebnissen der toxikologischen Untersuchungen des 16-jährigen Mädchens verglichen werden. Auch die Computerausrüstung wurde beschlagnahmt.