<a href="https://www.stol.it/artikel/sport/ex-skirennlaeufer-roland-thoeni-gestorben" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Roland Thöni war am Ostersonntag im Alter von 70 Jahren an den Folgen einer schweren Hirnblutung gestorben.</a><BR /><BR />Plötzlich und unerwartet, wie auch Franz Angerer – ein Freund und Wegbegleiter von Thöni – in seinem Nachruf erklärte. „Eigentlich wollten wir im kommenden Jahr anlässlich des 50-jährigen Jubiläums seiner Bronzemedaille von Sapporo <i>(Anm. d. Red.: Olympische Winterspiele 1972)</i> groß feiern. Die Feier bleibt ihm und uns nun leider verwehrt. Es zeigt, dass man im Leben nichts aufschieben soll“, sagte Angerer.<BR /><BR /> Thöni hatte damals bei Olympia Bronze im Slalom geholt und damit seinen größten sportlichen Erfolg gefeiert. Ohnehin war der Vinschger in der Sportwelt – und nicht nur dort – bekannt und beliebt. So kamen am Samstag zahlreiche Trauernde aus Nah und Fern nach Sulden, darunter auch sein gleichaltriger Cousin – die Ski-Legende Gustav Thöni. <BR /><BR />Wie Angerer in seinem Nachruf erklärte, war auch der Fußball eine sportliche Leidenschaft von Roland Thöni. Er war Spieler und später auch Trainer. <BR /><BR /><b>Menschen und Natur wertgeschätzt</b><BR /><BR />„Er war sympathisch und bodenständig. Er hat sich viel im Leben erarbeitet“, erinnerte Pfarrer Öttl. Thöni habe die Menschen und die Natur wertgeschätzt, sei jedoch kein Mann der großen Worte gewesen.<BR /><BR />In den letzten Jahren war er unter anderem als passionierter Schafhirte aktiv. Verbunden sei er vor allem auch mit der Wallfahrtskirche „Hl. Drei Brunnen“ in Trafoi gewesen.<BR /><BR /> Harte Worte fanden sowohl Angerer als auch Pfarrer Öttl für die Falschmeldungen, die zuletzt im Internet kursierten – hinsichtlich eines angeblichen Zusammenhangs von Thönis Tod mit einer Corona-Impfung. „Solche falschen Behauptungen in den sozialen Netzwerken sind für Angehörige in einer ohnehin bereits belastenden Situation nur schwer zu ertragen“, betonte Angerer.