Samstag, 21. August 2021

Arbeitsgericht weist Rekurs von Krankenpfleger ab

Erst kürzlich hatte das Arbeitsgericht bereits mehrere Rekurse von Krankenpflegerinnen, die gegen ihre Suspendierung geklagt haben, abgewiesen. Nun ist auch ein Krankenpfleger am Arbeitsgericht in Bozen mit seinem Rekurs gescheitert.

Das Arbeitsgericht hat den Rekurs eines Krankenpfelgers abgelehnt, nachdem dieser sich geweigert hat, sich impfen zu lassen.
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Das Arbeitsgericht hat den Rekurs eines Krankenpfelgers abgelehnt, nachdem dieser sich geweigert hat, sich impfen zu lassen. - Foto: © Shutterstock
Ein Krankenpfleger, der wegen der nicht durchgeführten Covid-Impfung suspendiert worden ist, hat Rekurs gegen seine Suspendierung eingereicht und ist vor das Arbeitsgericht gezogen.

Der Krankenpfleger begründete seine verweigerte Covid-Impfung damit, dass er nicht ausreichend Informationen zur Impfung erhalten habe. Allerdings sei der Rekurssteller zum Impftermin gar nicht erst erschienen, demzufolge könne auch nicht gesagt werden, welche Informationen er dort erhalten hätte. Somit stufte Richterin Eliana Marchesini den Einwand des Krankenpflegers als haltlos ein und lehnte den Rekurs ab.

Erst kürzlich hatten bereits 4 Krankenpflegerinnen vor dem Arbeitsgericht gegen ihre Suspendierung erfolglos rekurriert. ( STOL hat berichtet)

stol/d