Im Vergleich zum vergangenen Jahr sei heuer bisher halb so viel Waldfläche vom Borkenkäfer in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Fichte, ein Flachwurzler, sei aufgrund der vielen Regenfälle im Unterschied zu den vergangenen beiden Jahren nicht in Trockenstress geraten, das habe die Abwehr gegen den Waldschädling gestärkt. <BR /><BR />Die Bürger hätten sich inzwischen daran gewöhnt, dass im Wald graue und braune Bäume stehen. Die Situation bleibe aber angespannt. „Der Befall ist immer noch stark“, berichtet Unterthiner. Im Spätsommer und Frühherbst werde noch einiges an Befall dazukommen, meint der Abteilungsdirektor.<BR /><BR /><embed id="dtext86-66077815_quote" /><BR /><BR />Ist das jetzt aber endlich die Trendwende? Schwierig zu sagen, meint Unterthiner. „Die Zahlen über die vom Monitoring erfassten Käfer in den Pheromon-Fallen sind weiterhin sehr hoch.“ Diese Zahlen könnten womöglich aber auch ein etwas verfälschtes Bild wiedergeben. Denn die ausschwärmenden Käfer könnten von den Fallen verstärkt angezogen werden, weil die Bäume resistenter seien und weniger an Schwächestoffen für die Käfer abgeben.