Ein Mann schlug am Montagabend bei der Notrufzentrale Alarm und meldete, dass er brutal zusammengeschlagen worden sei. Bei ihrem Eintreffen berichtete er den Beamten, dass er seiner Tochter und seiner Nichte zu Hilfe kommen wollte, die ihm am Telefon erzählt hatten, dass sie von einem Mann verfolgt wurden, der versuchte sie zu vergewaltigen. <BR /><BR />Als der Vater versuchte, ihnen beizustehen, wurde er offenbar ebenfalls heftig angegriffen.<h3> In Gebäude in der Freiheitsstraße versteckt</h3>Der Angreifer entfernte sich schließlich, nachdem er von einem Mann und einer Frau – vermutlich seinen Eltern – gerufen wurde und sich in einem Gebäude in der Freiheitsstraße versteckte.<BR /><BR />Glücklicherweise konnte ein Zeuge eine präzise Beschreibung des Täters liefern, was die Polizei dazu veranlasste, das Gebäude zu durchsuchen. Sie fanden die Wohnung, in der der Verdächtige sich versteckt hielt. <h3> Heftiger Widerstand und Aggressivität gegen Polizeibeamte</h3>Der Verdächtige, A. T., ein 25-jähriger armenischer Staatsbürger, entsprach der Beschreibung des Opfers und der Zeugen. Gegen ihn liegen bereits mehrere Vorstrafen wegen Körperverletzung vor. Als die Polizei versuchte, ihn zur Station zu bringen, leistete er heftigen Widerstand und zeigte sich den Beamten gegenüber aggressiv.<h3> Polizei setzt Taser ein</h3>In der Folge tauchten mehrere Verwandte von A. T. auf, die sich unkooperativ verhielten und die Polizei bei der Festnahme behinderten. Aufgrund der chaotischen Situation und der körperlichen Angriffe auf die Beamten, wurde ein Taser eingesetzt, um den Verdächtigen zu überwältigen. <h3> Pfefferspray gegen Angreifer</h3>Trotz des ersten Einsatzes des Tasers war dieser nicht sofort erfolgreich, weshalb die Polizisten zusätzlich Pfefferspray einsetzten. Der Angreifer wurde gegen die gläserne Eingangstür des Wohnzimmers geschleudert, wodurch diese zerbrach und er sich Verletzungen zuzog, die zu erheblichem Blutverlust führten.<h3> Ins Gefängnis Bozen überstellt</h3>Nachdem der Verdächtige gefesselt und gesichert war, wurde er ins Krankenhaus Bozen gebracht. Dort wurde er unter Arrest gestellt.<BR />Die geschädigten Opfer, darunter ein minderjähriges Mädchen, bestätigten bei der Polizei, dass der Täter versucht hatte, sie zu vergewaltigen: Er habe sie an den Haaren gepackt und sie über mehrere Meter gezogen, um sie zum Geschlechtsverkehr zu zwingen.<BR /><BR />A. T. wurde nach Abschluss der Ermittlungen wegen Widerstands, Gewaltanwendung gegen Ordnungskräfte, sowie wegen versuchter Vergewaltigung festgenommen. Einige Stunden später wurde er aus der Notaufnahme entlassen und in das Gefängnis Bozen überstellt. Auch seine Eltern und sein Onkel wurden angezeigt, jedoch auf freiem Fuß, wegen Gewalt und Widerstand gegen Polizeibeamte.