Diesel ist teuer, aber für einen Umweltsünder, der vor Kurzem in Prissian am Werk war, wohl immer noch zu billig: Nur so kann man es sich erklären, dass ein Unbekannter vor Kurzem im Bereich Sandbichl nahe des Prissianer Baches Bärlauch mit Diesel besprüht hat. Betroffen war laut Forstbehörde eine Fläche von einigen 100 Quadratmetern. <BR /><BR />Mit seiner Aktion wollte der Umweltsünder wohl die zahlreichen Bärlauch-Sammler vertreiben. Die Forstbehörde hat bereits Ermittlungen aufgenommen, um den Unbekannten ausfindig zu machen. Und mit einer Bekanntmachung hat es Bürgermeister Christoph Matscher im betroffenen Gebiet untersagt, essbare Wildpflanzen zu sammeln. <BR /><BR />Das kontaminierte Material sei entfernt und fachgerecht entsorgt worden, sagt Peter Klotz, der Direktor des Forstinspektorats Meran. Zudem sei eine Analyse der Substanz, mit der der Bärlauch besprüht worden sei, in Auftrag gegeben worden.