„Es ist noch zu früh“, um einen Zeitplan für die Wiederherstellung der Straßenverbindung zwischen Cogne und der Talsohle nach den durch die Überschwemmungen des Wildbachs Grand Eyvia verursachten Schäden zu nennen. Dies sagte Fabrizio Curcio, Leiter des Nationalen Katastrophenschutzes, am Ende eines Treffens in Saint-Christophe (Aosta), bei dem gemeinsam mit dem Präsidenten der Region, Renzo Testolin, eine Bilanz der Unwetterschäden gezogen wurde.<BR /><BR />Mittlerweile wurden mindestens 300 Personen mit Hubschraubern evakuiert und laut Franco Allera, dem Bürgermeister von Cogne, werde man noch genauso viele evakuieren müssen. Die Gemeinde ist isoliert, da die einzige Verbindungsstraße seit gestern wegen der Unwetterschäden gesperrt ist. Der Hubschrauber ist im Moment die einzige Möglichkeit, Cogne zu erreichen.<BR /><BR />„Die Unwetter dauern an, die Wasserläufe sind immer noch sehr hoch“, erklärte der Leiter des Nationalen Katastrophenschutzes, Fabrizio Curcio.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1046379_image" /></div> <h3> Ohne Wasser und Strom</h3>Im Moment haben die Evakuierung der Menschen sowie die Wiederherstellung der Trinkwasser- und in manchen Teilen auch der Stromversorgung Priorität. Mit Blick in die Zukunft sei es aber wichtig, schnell zu handeln. Cogne sei nämlich eine Gemeinde, die vom Tourismus lebt, betont Curcio. <BR /><BR />„Dieses Gebiet ist vor allem in den kommenden Monaten sehr gefragt. Nicht nur die Betreiber wollen arbeiten, sondern auch die Touristen wollen kommen. Also denke ich, dass dies etwas ist, was man berücksichtigen sollte“, so Curcio.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1046382_image" /></div> <BR />Ein großer Teil des Dorfes ist noch immer ohne Wasser, da die Trinkwasserleitungen durch die Fluten und Erdrutsche zerstört wurden. Die Reparatur soll so schnell wie möglich erfolgen.