Sonntag, 15. März 2020

Coronavirus: 368 Todesopfer an nur einem Tag in Italien

Die tägliche Bilanz des italienischen Zivilschutzchefs Angelo Borrelli enthielt am Sonntagabend wieder einige beeindruckende Zahlen, allen voran jene der Todesopfer: In nur einem Tag ist die Gesamtzahl der Personen, die in Italien mit Coronavirus-Infektion gestorben sind, um 368 auf nunmehr 1809 Tote angewachsen.

In vielen norditalienischen Krankenhäusern  müssen Ärzte und Pfleger seit Wochen an ihre Grenzen gehen, wie hier im Krankenhaus von Cremona.
In vielen norditalienischen Krankenhäusern müssen Ärzte und Pfleger seit Wochen an ihre Grenzen gehen, wie hier im Krankenhaus von Cremona. - Foto: © ANSA / UFFICIO STAMPA OSPEDALE CREMONA
Bei der täglichen Pressekonferenz im Zivilschutzzentrum berichtete Angelo Borrelli, dass die Anzahl der Personen, die seit Ausbruch der Coronavirus-Epidemie in Italien positiv getestet wurden, auf insgesamt 27.747 angewachsen ist. Seit der Bilanz vom Samstagabend sind 2853 neue Fälle dazugekommen.

Der Zuwachs der Todesopfer war mehr als doppelt so groß als jener vom Vortag: Am Samstag waren 175 neue Opfer zu beklagen, am Sonntagabend sind es 368 – mit der Gesamtzahl von nunmehr 1809 Toten.

1672 Coronavirus-Infizierte in Intensivstationen

Zugenommen hat auch die Anzahl der Personen, die in Intensivstationen italienischer Krankenhäuser untergebracht werden mussten: Mit dem am Sonntag italienweit 154 Dazugekommenen steigt die Anzahl auf 1672. Allein 767 von ihnen liegen in lombardischen Spitälern.

Einen kleinen Lichtblick bietet die Zahl der inzwischen vom Virus genesenen Personen: Am Sonntag konnten 369 Personen als mittlerweile gesund eingestuft werden. Diese Gesamtzahl beläuft sich nun auf italienweit insgesamt 2335 Ex-Patienten.

Wie berichtet, gibt es in Südtirol derzeit 5 Todesfälle zu beklagen von Personen, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Die Anzahl der Infizierten ist auf 206 angewachsen.

Alle Artikel sowie die interaktiven Karten der Welt und Italiens mit allen aktuellen Zahlen in Sachen Coronavirus finden Sie hier.

ds

Schlagwörter: