Sonntag, 23. Februar 2020

Coronavirus: Notverordnung für Südtirol unterzeichnet

Landeshauptmann Arno Kompatscher hat die Notverordnung, durch die bis 1. März alle Kleinkind-Betreuungseinrichtungen, die Universität, die Claudiana und das Konservatorium geschlossen bleiben, unterzeichnet.

Die Notverordnung von Landeshauptmann Arno Kompatscher hat das Ziel, das Ausbreitungsrisiko des Coronavirus in Südtirol zu minimieren.
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Die Notverordnung von Landeshauptmann Arno Kompatscher hat das Ziel, das Ausbreitungsrisiko des Coronavirus in Südtirol zu minimieren. - Foto: © lpa/pixabay
Am Samstag hat der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Florian Zerzer, in einem Schreiben an Landeshauptmann Arno Kompatscher über den Stand der Dinge im Hinblick auf das Coronavirus informiert. Auf dieser Basis hat der Landeshauptmann am Sonntagvormittag eine Notverordnung unterzeichnet, durch welche das Risiko für die Ausbreitung der Infektionskrankheit minimiert werden soll.

Ab Montag, 24. Februar, bleiben inklusive Sonntag, 1. März sämtliche öffentlichen und privaten Einrichtungen der Kleinkindbetreuung (Kinderhorte, Kindertagesstätten, inklusive Betriebskindertagesstätten) geschlossen. Zudem wird im selben Zeitraum die Unterrichtstätigkeit an der Freien Universität Bozen, der Landesfachhochschule für Gesundheitsberufe „Claudiana“ sowie des Konvervatoriums „Monteverdi“ ausgesetzt.

In der kommenden Woche sind wegen der Semesterferien ohnehin bereits alle Schulen und Kindergärten geschlossen.

In der Notverordnung ist zudem angeführt, welches Procedere mit folgenden Personengruppen anzuwenden ist: Menschen aus Risikozonen, die unbedingt in Quarantäne gehalten werden müssen, Menschen, die mit symptomatischen Personen in Kontakt waren, symptomatische Personen, die keinen Krankenhausaufenthalt benötigen sowie Patienten, die einen Krankenhausaufenthalt benötigen.

lpa