Montag, 27. Januar 2020

Coronavirus: Südtirol rüstet sich

Das Coronavirus ist noch weit entfernt – doch Südtirol rüstet sich vorsichtshalber, so wie auch die anderen Provinzen und Regionen Italiens.

Auch Südtirol rüstet sich für den Ernstfall.
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Auch Südtirol rüstet sich für den Ernstfall. - Foto: © APA/afp / DALE DE LA REY
Wie berichtet, ist die Zahl der Toten durch die neuartige Lungenkrankheit in China auf 80 gestiegen.


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Am Montag werden bei einer Sitzung des Sanitätsbetriebes Details besprochen, wie bei einem Verdachtsfall in Südtirol vorzugehen ist.

Geklärt werden Details zur Alarmierungskette und zur Versorgungskette. „Ein Notfallplan wird erarbeitet“, kündigt Landesrat Widmann an.

Am Samstag gab es ein Treffen in Rom, welches Gesundheitsminister Roberto Speranza kurzfristig einberufen hat, um zu klären, welche ersten Schritte in den Regionen gemacht werden müssen. Für Südtirol war Primaria Dr. Elke Maria Erne dabei.

Dabei wurde vereinbart, dass zur Vorbereitung allen Verantwortlichen mitgeteilt werden muss, wie vorzugehen ist, wenn ein Verdachtsfall auftritt.

Geklärt wurde auch, wie die Diagnose zu erfolgen hat und wie die Bestätigung der Diagnose erfolgt, wem dies dann mitzuteilen ist und wer zu alarmieren ist – und natürlich, wie der Patient zu versorgen ist, erklärt Zerzer.

Sollte es einen Verdachtsfall geben, dann würde dies zunächst in Bozen überprüft – in einem zweiten Moment dann im Gesamtstaatlichen Institut für Infektionskrankheiten „Lazzaro Spallanzani“ in Rom. Dieses Institut stellt dann die definitive Diagnose, so der Sanitäts-Generaldirektor.

d/hof

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