Freitag, 05. März 2021

Südafrikanische Variante: Weiterhin verschärfte Regeln in 15 Gemeinden

Für Gemeinden mit der südafrikanischen Coronavirus-Variante gelten ab nächster Woche leicht geänderte Vorbeugemaßnahmen. Dies sieht die am Freitag unterzeichnete Verordnung des Landeshauptmanns (Dringlichkeitsmaßnahme Nr. 13) vor.

Moos in Passeier ist auch eine von der südafrikanischen Corona-Mutation heimgesuchten Gemeinde im Burggrafenamt.
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Moos in Passeier ist auch eine von der südafrikanischen Corona-Mutation heimgesuchten Gemeinde im Burggrafenamt. - Foto: © fm
Vom 8. bis zum 14. März gelten in 15 Südtiroler Gemeinden mit nachgewiesener südafrikanischer Coronavirus-Variante weiterhin verschärfte Regeln zur Eindämmung des Virus.

Zu den 15 von der südafrikanischen Variante betroffenen Gemeinden zählen ab Montag 3 neue und 12 bisherige Gemeinden: Neu dazu kommen Taufers im Münstertal, Glurns und Algund; bisherige Gemeinden sind Mals, Schlanders, Partschins, Lana, Meran, Tirol, Schenna, Kuens und Riffian sowie die 3 Passeirer Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin.

Antigentests nicht mehr Pflicht, aber weiter angeraten

Beim Verlassen und Betreten dieser 15 Gemeinden ist künftig kein Antigentest mehr verpflichtend. Dennoch wird die kostenlose, vom Südtiroler Sanitätsbetrieb organisierte Test-Tätigkeit fortgesetzt. Die Bürger sind hier zur größtmöglichen Mitarbeit aufgerufen.

Aufrecht bleiben für Gemeinden mit südafrikanischer Variante die Regeln bei der Bildungstätigkeit: Demnach gilt in den genannten 15 Gemeinden in allen Schulstufen Fernunterricht: Anders als im restlichen Landesgebiet bieten dort also auch Kleinkinderbetreuung, Kindergärten und Grundschulen keinen Präsenzbetrieb an; nur der Basis- und Notdienst bleibt gewährleistet.

Ausgesetzt sind in diesen Gemeinden weiterhin auch die Dienste an der Person mit Ausnahme der Wäschereien und Bestattungsdienste. Das bedeutet, dass Friseur- und Schönheitssalons geschlossen bleiben.

In St. Pankraz gelten wieder die landesweiten Regeln

Die Gemeinde St. Pankraz hingegen zählt ab dem 8. März nicht mehr als sogenannte Sperrzone: Daher gelten dort bis 14. März die etwas weniger einschränkenden, landesweiten Regeln zur Eindämmung von Sars-CoV-2.

Hier gibt es die Verordnung im Detail.




lpa