Donnerstag, 26. August 2021

Ein Herz für Menschen mit Behinderung

„Südtirol zeigt Herz für Menschen mit Behinderung“: So heißt die großangelegte Sensibilisierungsaktion für Menschen mit Behinderung, welche seit Kurzem an vielen Bushaltestellen in ganz Südtirol ausgestellt ist.

Auf der Bushaltestelle in Terlan ist das Plakat  mit der Aufschrift „Südtirol zeigt Herz für Menschen mit Behinderung“ zu sehen,
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Auf der Bushaltestelle in Terlan ist das Plakat mit der Aufschrift „Südtirol zeigt Herz für Menschen mit Behinderung“ zu sehen, - Foto: © Stiftung Nächstenliebe Südtirol
Nahezu jeder 11. Südtiroler lebt mit einer angeborenen oder erworbenen Krankheit, die seine oder ihre Arbeitsfähigkeit einschränkt. Mehr als 13.200 Südtiroler sind sogar von einer schweren Behinderung betroffen.

Bei der Aktion „Südtirol zeigt Herz für Menschen mit Behinderung“ soll das Bewusstsein auf jenen Teil der Südtiroler Bevölkerung gelenkt werden, der viel zu selten im Mittelpunkt stehen. Die Stiftung Nächstenliebe Südtirol, Veranstalter der Aktion, will damit die soziale Inklusion von Menschen mit Behinderung fördern.

Auf verschiedenste Art und Weise die Inklusion fördern

Wer in Südtirol gerade mit Bus, Zug oder Fahrzeug unterwegs ist, hat sie vermutlich schon gesehen: Die großen Plakate mit einem weißen Herz, das inmitten einer hellroten Südtirol-Landkarte abgebildet ist. Darunter folgt der Schriftzug „Südtirol zeigt Herz für Menschen mit Behinderung“.

Dabei haben viele Menschen mit Beeinträchtigung noch immer einen erschwerten Zugang zur Arbeitswelt und Ausbildung. Besonders hier knüpft die Kampagne im Sinne der Südtiroler Menschen mit Behinderung an und appelliert an seine Betrachter „Herz zu zeigen“. „Wir alle können auf verschiedenste Art und Weise die Inklusion von Menschen mit Behinderung fördern“, so Thomas Aichner.



Stille Botschaft an Südtirols Bushaltestellen


Diese stille Botschaft ist es, welche aktuell an Bushaltestellen in ganz Südtirol ausgehängt ist und die Blicke der Passanten zum Nachdenken anregen soll. „Oft reicht ein kleiner Denkanstoß, um uns ein wichtiges Thema wieder ins Bewusstsein zu rufen“, erklärt Thomas Aichner, Präsident der Stiftung Nächstenliebe Südtirol.

Genau das sei die Idee der Plakataktion. Jemand, der die Plakate sieht, werde vielleicht bewusst oder unbewusst anders handeln, wenn er das nächste Mal privat oder beruflich mit Menschen mit Behinderung zu tun hat, unterstreicht Aichner abschließend.

stol

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