Sonntag, 26. April 2015

Erdbeben in Nepal - Südtiroler mittendrin

Ein verheerendes Erdbeben hat am Wochenende Nepal heimgesucht. Auch einige Südtiroler befanden sich zum Zeitpunkt der Katastrophe im Krisengebiet. Dies berichtet die Sonntagszeitung "Zett".

In der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu sind viele Gebäude und Tempelanlagen eingestürzt. Die Helfer suchen unter den Trümmern verzweifelt nach Überlebenden.
In der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu sind viele Gebäude und Tempelanlagen eingestürzt. Die Helfer suchen unter den Trümmern verzweifelt nach Überlebenden. - Foto: © APA/EPA

Nach dem verheerenden Himalaya-Erdbeben haben die Helfer in Nepal und Indien bisher mehr als 1900 Leichen geborgen. Mindestens 18 Menschen starben am Mount Everest, wo eine gewaltige Lawine über das Basislager hinwegfegte. Am Sonntag erschütterte ein heftiges Nachbeben die Region.

Große Teile der Infrastruktur Nepals und viele Häuser wurden am Samstag zerstört. Die Behörden sprachen am Sonntag von Tausenden Verletzten. Und sie fürchteten, dass die Zahl der Toten weiter steigen werde.

Nepal war am Vortag von einem Beben der Stärke 7,8 erschüttert worden. Auch in den umliegenden Ländern China, Indien und Bangladesch starben Menschen, als ihre Häuser über ihnen zusammenfielen.

Nepal ruft den Notstand aus

Die Krankenhäuser und Leichenhäuser seien überfüllt, Blutkonserven und Medikamente gingen zur Neige, erklärten die Vereinten Nationen. Schulen und Universitäten bleiben für eine Woche geschlossen.

Die Stromversorgung könnte lange ausfallen, da das Erdbeben die Wasserkraftwerke beschädigt hat, von denen Nepal fast all seinen Strom bezieht.

Auch Südtiroler in der Krisenregion

Auch einige Südtiroler waren am Wochenende in der Krisenregion.

Ihre Erlebnisse schildern sie exklusiv in der aktuellen Ausgabe der Sonntagszeitung "Zett".

apa/reuters/stol

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