Mittwoch, 25. Dezember 2019

Erhebliche Lawinengefahr

Die frischen Triebschneeansammlungen bilden laut dem Euregio-Lawinenreport die Hauptgefahr. Die aktuelle Situation in Südtirol erfordert viel Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr.

Die derzeit hohe  Lawinengefahr darf nicht unterschätzt werden.
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Die derzeit hohe Lawinengefahr darf nicht unterschätzt werden. - Foto: © zö
Schon einzelne Wintersportler können sehr leicht Lawinen auslösen, auch große. Große Vorsicht und Zurückhaltung sind deshalb geboten.

Es sind einige spontane Lawinen zu erwarten, vor allem an Triebschneehängen.

Triebschneeansammlungen befinden sich vor allem in Kammlagen, Rinnen und Mulden aller Expositionen sowie in hohen Lagen und im Hochgebirge.

Mit dem stürmischen Nordwestwind nehmen Anzahl und Größe der Gefahrenstellen an Weihnachten zu.

In den an die Gefahrenstufe 4 (groß) angrenzenden Gebieten und in den Hauptniederschlagsgebieten sind die Gefahrenstellen häufiger und die Gefahr höher.

Besonders unterhalb von rund 2400 Meter sind kleine und mittlere Gleitschneelawinen und feuchte Rutsche möglich.

An dieser Lage ändert sich auch am Stephanstag nichts.

fm