Die Staatsanwaltschaft hat beantragt, den Fall zu den Akten zu legen. Darüber entscheiden wird der Untersuchungsrichter. <BR /><BR />Durch die Erhebung sollte abgeklärt werden, ob es mögliche Verantwortlichkeiten von Personen geben könnte, die das Unglück hätten voraussehen müssen. Das haben die Sachverständigen der Universitäten Siena und Trient, die mit der Expertise betraut wurden, jetzt aber klar ausgeschlossen. <BR /><BR />In dem 60-seitigen Gutachten, in das auch unzählige Fotos und Satellitenaufnahmen eingeflossen sind, kommen die Experten zum Schluss, dass der massive Gletschersturz nicht vorhersehbar gewesen sei. Auch führen sie ins Feld, dass sich der Zustand des Gletschers bereits seit vielen Jahren zusehends verschlechtert habe. Sobald das Gutachten hinterlegt ist, können die durch das Unglück Geschädigten Einsicht nehmen. <BR />