Samstag, 03. Oktober 2020

Flusspegel steigen: Mehrere Warnschwellen überschritten

Riesige Regenmengen sind am Samstag vor allem in den sogenannten Südstaulagen niedergegangen. Die Folge sind stark ansteigende Pegel der Gewässer besonders in Meran und im Burggrafenamt. An einigen Stellen herrscht Hochwassergefahr.

Die Passer in Meran. - Foto: © Videoaktiv
Besonders stark von den Regenfällen betroffen sind das Ultental, wo bereits mehr als 200 Liter Wasser pro Quadratmeter gefallen sind, sowie das Passeiertal mit rund 180 Litern pro Quadratmeter.

Die örtlichen Gewässer haben sich zum Teil in reißende Ströme verwandelt, die nach und nach zur Gefahr werden könnten. Hier beispielsweise die Passer und der Pfelderer Bach im Bereich der Staumauer am Beginn des Schluchtenwegs in Moos in Passeier (Aufnahmen: Benno Mair/Mairfilms).

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Besonders kritisch ist die Situation in und um Meran, wo sowohl die Etsch als auch die Passer mittlerweile die Warnstufe deutlich überschritten haben. Daher wurden in der Zwischenzeit aus Sicherheitsgründen große Teile der Gilfpromenade gesperrt. Hier die Etsch im Bereich der Schleuse bei der Töll (Aufnahmen: fm).

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Am frühen Nachmittag wurde schließlich auch in Sigmundskron die Alarmschwelle erreicht, der Wasserstand der Etsch stieg auf über 5 Meter.

Entwarnung gibt es vorerst noch nicht. Die Wetterlage lockert sich aber langsam von Westen her auf.

In der Zwischenzeit haben allerdings stürmische Windböen eingesetzt.

deb

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