Uns hat er von der <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/gargazoner-fussballer-in-meran-verpruegelt-8-ins-krankenhaus" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">gewaltsamen Nacht</a> erzählt.<BR /><BR /><b>Herr Peter P., was hat sich in der Nacht auf Sonntag zugetragen?</b><BR />Fabian P.: Also wir waren als Mannschaft zuerst beim Hecher-Hof in Labers zum Törggelen, sind dann gegen Mitternacht im Piccolo in Meran noch etwas trinken gegangen und dann gegen 1 Uhr in den Raffl Club.<BR /><BR /><b>Zu wievielt waren sie? </b><BR />Peter P.: So um die 20 Leute, es waren auch einige Freundinnen der Spieler dabei. Wir Spieler trugen Lederhosen und das Gargazon-,Leibele‘. <BR /><BR /><b>Und dann?</b><BR />Peter P.: Also ich kann nur schildern, was mir passiert ist. Ich war auf der Tanzfläche mit ein paar ,Gitschn‘ und ein paar Kollegen. Plötzlich wurde ich von 4, 5 Leute ausländischer Herkunft angerempelt. Ich habe mich umgedreht und sie gefragt, was sie von mir wollen.<BR /><BR /><b>War das zu viel?</b><BR />Peter P.: Schein bar schon, denn daraufhin habe ich 3, 4 Schläge mit der Faust auf den Kopf bekommen. Ein Schlag war so heftig, dass ich das Gleichgewicht verlor, umkippte und rückwärts auf den Boden stürzte. Ein Kollege hat mir daraufhin aufgeholfen und ich sagte: Gehen wir, das ist gescheiter. Also sind wir 5, 6 Leute die Treppe vom Raffl hinaufgegangen. Plötzlich spürte ich einen heftigen Schlag auf den Hinterkopf. Jemand hat mir ein Glas oder eine Flasche nachgeworfen. Was es genau war, was mich erwischt hat, weiß ich nicht. Ich bin dann die Stiege hinauf und hab mich oben niedergehockt. Ich war ja voller Blut. Die Platzwunde am Hinterkopf blutete stark. Leute haben mir geholfen, haben mir Tempos gereicht, um die Blutung zu stoppen und die Wunde zu tamponieren.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="946819_image" /></div> <BR /><b>Wie ging's dann weiter?</b><BR />Peter P.: Meine Kollegen sind daraufhin auch alle die Stiege heraufgekommen.<BR /><BR /><b>Sind Sie dann auf der Treppe sitzen geblieben?</b><BR />Peter P.: Nein, ich bin aus dem Durchgang hinaus und hab mich auf die Mauer vor der Pfarrkirche gesetzt. Um mich herum nur Leute, die mir helfen wollten. Das war so zwischen 2 und 2.30 Uhr. Und dort habe ich gewartet, bis der Krankenwagen kommt.<BR /><BR /><b>Was konnten Sie von dort aus beobachten?</b><BR />Peter P.: Dann kam eine Masse von Leuten, ich schätze so 30, 40, die auf unsere Leute losgegangen sind. Ob die alle unten im Raffl waren oder zum Pfarrplatz gerufen wurden, weiß ich nicht. Manche hatten halt E-Schocker dabei und zu fünft, zu sechst schlugen und traten sie dann auf einzelne ein, sogar als sie bereits am Boden lagen – mit Händen und Füßen.<BR /><BR /> <video-jw video-id="03X4o8Ex"></video-jw> <BR /><BR /><b>Sind Sie einem der Aggressoren bereits einmal begegnet?</b><BR />Peter P.: Nein, noch nie. Vom Aussehen her waren es sicher Ausländer. Vielleicht haben auch noch andere mitgemischt. Ich habe Anzeige bei den Carabinieri erstattet, meine Kollegen auch. <BR /><BR /><b>Nicht nur Sie wurden verletzt.</b><BR />Peter P.: Nein, wir wurden zu dritt ins Krankenhaus gebracht, einem haben sie die Nase gebrochen und einer erlitt eine Platzwunde unter dem Auge, die genäht werden musste. Wieder andere Kollegen haben ein blaues Auge und geschwollene Kiefer.<BR /><BR /><b>Ihr Fazit nach dieser Gewaltsamen Nacht?</b><BR />Peter P.: Ich werde mich dort sicher nicht mehr blicken lassen. Aber es kann nicht sein, dass man nicht mehr ausgehen und ,a Hetz‘ haben kann, ohne dass etwas passiert. Das ist schon traurig. <h3> Bürgermeister und Bürgermeisterin für harte Konsequenzen</h3>„Wir haben es hier mit Kriminellen zu tun, die bewaffnet das Haus verlassen und in der Stadt zirkulieren – mit der Absicht, Ärger zu machen. Diese Kriminellen müssen weg. Das war zu viel“, sagt <Fett>Bürgermeister Dario Dal Medico</Fett>. <BR /><BR />Es brauche mehr Sicherheitskräfte und Dal Medico hat auch um eine dringende Aussprache mit dem Regierungskommissar gebeten. „Leute wurden mit einem Taser wehrlos gemacht, und danach wurde auf sie eingeprügelt“, sagt Dal Medico. Auch Vizebürgermeisterin Katharina Zeller sei dies von Augenzeugen erzählt worden. „Einige der Täter sind bereits identifiziert“, sagte Dal Medico. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="946831_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR />„Es kann nicht sein, dass man riskiert, niedergeschlagen zu werden, wenn man ein Lokal verlässt. Wo jeglicher Respekt fehlt und die Hemmschwelle, anderen mit Gewalt zu begegnen, so niedrig ist, müssen harte Konsequenzen folgen“, sagt <Fett>Vizebürgermeisterin Katharina Zeller</Fett>. Zeller wie auch Dal Medico erwarteten sich dies von der Regierung Meloni. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="946834_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR />„Die Strafprozessordnung ist nicht mehr zeitgemäß. Gewalttätiges Verhalten muss Konsequenzen haben“, sagt Zeller. Leute, die sich illegal im Land aufhalten und kriminell werden, müssten abgeschoben werden. „Daher brauchen wir ein Abschiebezentrum“, sagt sie.