Dienstag, 31. März 2020

Internet in Zeiten von Corona eine zentrale Stütze

Sozialkontakte vermeiden und zuhause bleiben – gerade in Zeiten des Covid-19 ist das Internet unverzichtbar. Kommunikation, Homeoffice oder reiner Zeitvertreib tragen dazu bei, dass der europaweite Internetverbrauch derzeit höher als üblich ist. Dazu informiert die Handelskammer Bozen.

Egal ob im Homeoffice oder für soziale Kontakte – das Internet ist in der aktuellen Ausnahmesituation eine zentrale Stütze.
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Egal ob im Homeoffice oder für soziale Kontakte – das Internet ist in der aktuellen Ausnahmesituation eine zentrale Stütze. - Foto: © Shutterstock / Casezy idea
„Die Coronakrise wirkt sich auch deutlich auf den Internetverbrauch aus: Am Milan Internet Exchange (MIX), dem größten nationalen Internetknotenpunkt für nationale und internationale Provider, ist die ausgetauschte Datenmenge in nur wenigen Tagen von 0,75 auf 1,1 Terabit pro Sekunde (47 Prozent) angestiegen. In Südtirol hingegen wurde im Netz der Brennercom ein Anstieg von rund 20 Prozent beobachtet,“ so die Handelskammer.

Am DE-CIX, Europas Internetknoten mit dem höchsten Datendurchsatz, wurde am 10. März 2020 sogar ein neuer Weltrekord von mehr als 9,1 Terabit pro Sekunde gemessen. In den letzten Tagen ist dort die Nutzung von Videokonferenzen um 50 Prozent angestiegen, jene von Social-Media-Plattformen und Onlinespielen um 25 Prozent.

Handelskammerpräsident Michl Ebner unterstreicht: „Gerade die derzeitige Situation zeigt uns, dass eine flächendeckende Breitbandinfrastruktur in Südtirol absolut notwendig ist. Ein schneller Ausbau des Netzes und zwar auch der der sogenannten „letzten Meile“ ist von größter Wichtigkeit.“

Weitere Informationen erteilt das WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen, Ansprechpartner Georg Lun, Tel. 0471 945 708, E-Mail: [email protected].

stol