Private Krankenversicherungen bzw. Sanitätsversicherungen decken medizinische Ausgaben, die durch eine Behandlung in einer privaten Struktur anfallen, infolge eines Unfalls oder einer Krankheit. Sie sind aber nicht dazu da, die finanziellen Folgen eines Unfalles oder einer Krankheit abzufedern.<BR /><BR />Da der Sanitätsbetrieb in Südtirol funktioniere und eine gute medizinische Versorgung gewährleisten könne, hätten Verbraucher nicht zwingend Kosten zu tragen, wenn sie medizinische versorgt werden müssten, schreibt die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS). Private Sanitätsversicherungen seien nicht unbedingt notwendig.<BR /><BR />„Ich würde sagen, die private Sanitätsversicherung ist aktuell noch als kleiner Luxus zu sehen. Wer eine solche Versicherung unterzeichnet, will sehr oft eine Wahlmöglichkeit haben, sollte mal was passieren. Allerdings sollte man mit den Bedingungen einer solchen Versicherung vertraut sein, um keine bösen Überraschungen zu erleben“, sagt Stefanie Unterweger, die Versicherungsberaterin der Verbraucherzentrale.<BR /><BR />Bevor man aber an große Versicherungen denkt, sollte man laut VZS 2 grundlegende Risiken im Personenversicherungsbereich abdecken. Diese wären der Tod und die Invalidität infolge eines Unfalles oder einer Krankheit, denn durch das Ableben einer Person oder infolge einer Invalidität können sehr große finanzielle Probleme entstehen.<BR /><BR />„Der Versicherungsbedarf ist abhängig von der Lebensphase, in der sich jemand befindet“, teilt die VZS mit. Um in Erfahrung zu bringen, welche Versicherungen aktuell wichtig sind, können Verbraucherinnen und Verbraucher den Versicherungs-Kurz-Check machen. In nur wenigen Sekunden erhält man eine Übersicht darüber, welche Versicherungen gerade sehr wichtig und welche hingegen weniger wichtig sind. Den Kurz-Check kann man online durchführen <a href="https://www.consumer.bz.it/de/versicherungs-kurz-check" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(hier der LINK).</a>