Montag, 16. März 2020

Kompatscher: „Was immer es braucht, es wird finanziert“

Die Bekämpfung des Coronavirus und die Versorgung der Patienten wird nicht an den öffentlichen Mitteln scheitern: Dies betont Landeshauptmann Arno Kompatscher. Die Versorgung mit der nötigen medizinische Ausrüstung sei keine Frage der Finanzierung, sondern der Verfügbarkeit am Markt.

Medizinische Ausrüstung: Keine Frage der Finanzierung, sondern der Verfügbarkeit am Markt.
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Medizinische Ausrüstung: Keine Frage der Finanzierung, sondern der Verfügbarkeit am Markt. - Foto: © pixabay
Der Südtiroler Sanitätsbetrieb – Struktur und Mitarbeitende – wird durch den Corona-Virus vor große Herausforderungen gestellt. Dazu erklärt Landeshauptmann Arno Kompatscher: „Ich habe gleich zu Beginn der Krise die Anordnung gegeben, dass alle für die Bewältigung der Krise notwendigen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen sind. Was immer es braucht, es wird finanziert werden. Das weiß auch der Gesundheitsbetrieb. Entsprechend können alle Investitionen und Käufe getätigt werden, die notwendig sind.“ Damit reagiert Kompatscher auf den Eindruck, der in diesen Tagen entstanden sein könnte, dass dem Gesundheitsbetrieb das Geld fehle, um die Patienten ausreichend zu versorgen.

„Das Problem ist derzeit die Verfügbarkeit am Markt“, präzisiert der Landeshauptmann: „Schutzmasken, insbesondere jene, die für medizinische Zwecke verwendet werden, wie auch Beatmungsgeräte sind derzeit knapp am Markt, weil alle Länder auf der Welt solche Geräte zusätzlich ordern.“ Das Problem bestehe also in einem Versorgungsengpass an medizinischem Material. „Die Landesregierung hat dementsprechend zusätzliche Initiativen für den direkten Ankauf und die Herstellung von medizinischem Material und Geräten ergriffen“, betont Kompatscher.

lpa