Momentan gibt es eine Dreifach-Endemie: Die Grippewelle, RS-Viren und immer noch Corona <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/prof-wiedermann-kein-vorschnelles-ende-der-pandemie-verkuenden" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(hier lesen Sie mehr dazu).</a><BR /><BR />Dies führt zu Lieferengpässe und in der Folge zu Schwierigkeiten bei der Beschaffung bestimmter Medikamente – vor allem Arzneimittel, die bei Grippe verschrieben werden, Fiebersäfte, aber auch Antibiotika, sind momentan nicht immer zu bekommen.<h3> Mehr als 3000 Medikamente knapp</h3> <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/engpaesse-bei-medikamenten-italien-setzt-expertenteam-ein" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Laut Arzneimittelagentur AIFA sind in Italien derzeit mehr als 3000 Medikamente knapp</a> oder überhaupt nicht verfügbar. Zum Vergleich: Im Juni 2021 waren es noch knapp 2500. <h3> Generika als Ersatz</h3>Gleichzeitig betonen sowohl AIFA als auch der Apothekerverband, dass es für einen großen Teil der fehlenden Medikamente Generika gebe – also ähnliche Ersatzprodukte. Bloß: Diese Generika würden von den Ärzten nicht immer verschrieben. <h3> Problem nicht nur in Italien</h3>Auch in Österreich, Deutschland oder anderen Ländern in Europa gibt es ähnliche Probleme mit der Medikamentenbeschaffung. <BR /><BR />„Der Fehler liegt im System“, betont dazu Marcus Bachmann von Ärzte ohne Grenzen Österreich <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/aerzte-ohne-grenzen-fehler-liegt-im-system" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(hier lesen Sie mehr dazu). </a><BR /><BR />Weltweit sei das Problem dauerhaft bekannt und nun auch bei uns angekommen. „Hunderte Millionen Menschen - vor allem im globalen Süden - haben keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu Medizinprodukten“, sagte der Experte. Bisherige Lösungsvorschläge für die Situation in Europa seien jedenfalls nur „oberflächliche Symptomkuren“, warnte er.<BR /><BR /><BR />