Donnerstag, 11. Juni 2020

Lockerungen in Südtirol: Neue Regelung für Lebensmittelgeschäfte

Nicht Lockerungen, sondern Erleichterungen nennt der Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol die neuesten Beschlüsse der Landesregierung nach dem Corona-Lockdown.

Die Lockerungen in Südtirol bringen auch Neuigkeiten beim Einkaufen in Lebensmittelgeschäften.
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Die Lockerungen in Südtirol bringen auch Neuigkeiten beim Einkaufen in Lebensmittelgeschäften. - Foto: © shutterstock
„Die Landesregierung hat unsere Vorschläge übernommen und in entsprechende Verordnungen und Beschlüsse miteinfließen lassen. Es geht dabei primär um lockerere Verhaltensregeln für Kunden und Gäste der einzelnen Betriebe, die den Weg zur Normalität ebnen sollen“, erklärt hds-Präsident Philipp Moser in einer Aussendung.

Allen voran betrifft es die neue Regel des Ein-Meter-Abstands: Es gibt keine allgemeine Pflicht zum Tragen eines Schutzes der Atemwege mehr, außer wenn der Abstand zwischen nicht zusammenlebenden Personen unter einem Metern liegt. Auch in der Gastronomie ist in allen Sitz- und Stehlagen nur noch ein Mindestabstand von einem Meter einzuhalten.

Zudem können als Mund-Nasen-Schutz einfache chirurgische Masken verwendet werden sowie waschbare (auch selbst gemachte) Bedeckungen aus Stoff.

Handschuhe nur noch in einem Fall verpflichtend

Was weiters die Kunden in Lebensmittelgeschäften anbelangt, so ist die Verwendung von Einweghandschuhen bei der Einkaufstätigkeit nur noch bei unverpackten Lebensmitteln verpflichtend.

„Der Neustart ist mit vielen, auch kleineren, Erleichterungen verbunden. Die gilt es sukzessive einzuführen, damit sich Kunden und Gäste bei ihren Einkäufen und Gaststätten-Besuchen in unseren Dörfern und Städten wieder wohl fühlen und diese auch als Erlebnisse genießen und somit auch ein Stück mehr Lebensqualität zurückgewinnen können“, so Moser abschließend.

liz

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