Familienmitglieder erkannten die Schultasche wieder. Sie soll am Sonntag etwa 8 Kilometer von der Stelle entfernt gefunden worden sein, an der der Junge in den Fluten verschwunden ist. Die Fundstelle der Schultasche gibt keinen Anhaltspunkt dazu, wo Mattia sich befinden könnte. <BR /><BR /><b>Katastrophenschutz in den Marken</b><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/marken-suche-nach-vermissten-geht-weiter-10-todesopfer-150-evakuierte" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Bislang wurden 11 Opfer in den Gebieten von Pianello di Ostra, Senigallia, Barbara, Trecastelli, Serra de' Conti und Rosora bestätigt.</a> Am Montag wird der Leiter des Katastrophenschutzes, Fabrizio Crucio, in den betroffenen Gebieten Inspektionen durchführen und bei der Koordination der Hilfsmaßnahmen des Zivilschutzes tätig sein. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/hilfe-aus-suedtirol-helfer-des-weissen-kreuzes-auf-den-weg-in-die-marken" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Auch Zivilschutzeinheiten des Weißen Kreuzes aus Südtirol sind in den Marken um Hilfe zu leisten. </a><BR /><BR />Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Ansa hieß es bereits in einem Projektplan von 2016, dass Maßnahmen erforderlich seien um den Fluss Misa sicher zu machen. Insbesondere für das bebaute Gebiet innerhalb von Senigallia und flussabwärts hätten Arbeiten durchgeführt werden sollen, um die „Abflusskapazitäten“ so weit wie möglich zu erhöhen. <BR /><BR /><b>„Ich muss Mattia finden“</b><BR /><BR />„Ich möchte glauben, dass Mattia noch lebt, vielleicht hält er sich an einer Pflanze fest“, sagte Tiziano Luconi, der Vater von Mattia, gegenüber Ansa. „In 3 Tagen habe ich 3 Stunden geschlafen, ich bin am Boden zerstört, aber ich muss Mattia finden“, sagt der Vater, der sich inzwischen an der Suche beteiligt. Er bedankte sich besonders bei der Feuerwehr, der Polizei und den freiwilligen Helfern. „Die Kraft wird mir nur von der Hoffnung und dem Wunsch gegeben, von ganzem Herzen zu glauben, dass Mattia lebt.“<BR /><BR />Auch Papst Franziskus richtete seine Gedanken und Gebete an die von der Überschwemmung betroffenen Region der Marken. „Ich bete für die Verstorbenen und ihre Familien, für die Verletzten und für diejenigen, die schwere Schäden erlitten haben. Möge der Herr dieser Gemeinschaft Kraft geben“, sagte der Papst.