Montag, 06. Juli 2020

Mobile „Brücke“, die Leben retten kann

Eine mobile Herz-Lungen-Maschine (ECMO), die in der akuten Covid-Krise angeschafft wurde, könnte einem jungen Mann am Freitag das Leben gerettet haben. Das berichten die „Dolomiten“ in ihrer Montagausgabe.

Am mobilen ECMO-Gerät angeschlossen, blieb der Patient   – begleitet von Dr. Marc Kaufmann (Mitte) und Flugretter Simon Schrott (links) – während des Transportes  stabil.
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Am mobilen ECMO-Gerät angeschlossen, blieb der Patient – begleitet von Dr. Marc Kaufmann (Mitte) und Flugretter Simon Schrott (links) – während des Transportes stabil.
Das Bozner Krankenhaus verfügt jetzt über 2 ECMO-Geräte, die die Atem- und Herzfunktion von Patienten übernehmen und so die Zeit bis zu einem Eingriff oder bis eine Therapie greift, überbrücken können.

Der etwa 30-jährige Patient war nach einem schwersten ausgedehnten Herzinfarkt vom Notarzt ins Bozner Spital gebracht worden. In einem etwa einstündigen Eingriff wurde er an die ECMO angeschlossen, erfolgreich reanimiert und stabilisiert.

Am Samstag gleich eine weitere Premiere: „Weiterhin an der ECMO wurde der Patient vom Notarzthubschrauber Pelikan 1 nach Innsbruck ins herzchirurgische Zentrum geflogen“, sagt Dr. Marc Kaufmann, Primar des Dienstes für Rettungs- und Notfallmedizin.



rc