Donnerstag, 03. September 2020

Motorradfahrer über Leitplanke 6 Meter tief in Graben geschleudert

Ein Verkehrsunfall im Sarntal endete am Mittwoch für einen Motorradfahrer aus Deutschland noch glimpflich: Der 63-jährige Lenker fuhr gegen eine Leitplanke und stürzte 6 Meter in die Tiefe.

Das Loch im Gebüsch zeigt, wo der Motorradfahrer nach seinem Sturz über die Leitplanken landete.
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Das Loch im Gebüsch zeigt, wo der Motorradfahrer nach seinem Sturz über die Leitplanken landete. - Foto: © FFW Sarnthein
Zu dem Unfall kam es gegen 13 Uhr auf der Landesstraße, die von Sarnthein nach Wangen führt.

Der deutsche Motorradfahrer hatte laut Informationen der Rettungskräfte an der Unfallstelle geschildert, dass ein Pkw ihm bei einem Überholmanöver den Weg abgeschnitten hätte.

Daraufhin sei der Biker gegen die Leitplanke gefahren und darüber hinweggeschleudert worden. Nach einem 6-Meter-Sturz an der Böschung blieb der 63-Jährige abseits der Straße im Gebüsch liegen.

Zur Bergung rückten die Freiwillige Feuerwehr Sarnthein sowie Bergrettung und Weißes Kreuz Sarntal aus. Der Biker – der stets bei Bewusstsein blieb – wurde nur leicht verletzt und mit dem Rettungstransportwagen ins Bozner Spital gebracht. Die Carabinieri von Sarntal nahmen die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang auf.

mic

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