Die Tragödie hatte sich gerade ereignet, als die Carabinieri am Samstag um 16.15 Uhr in der Via Emilio Buccafusca in Casalnuovo, einer Gemeinde am Stadtrand von Neapel, ankamen. Zeitgleich erreichten auch die Feuerwehr und Sanitäter den Unfallort. Sie konnten aber nur mehr den Tod der 7-Jährigen feststellen.<BR /><BR />Unstimmige Zeugenaussagen zu einer fahrerflüchtigen Person hatten die Einsatzkräfte zunächst zu einer Jagd auf einen Verdächtigen veranlasst, der möglicherweise Fahrerflucht begangen hat. <BR /><BR />Bald aber konnten die näheren Umstände zum Tod der 7-Jährigen geklärt werden: Die Mutter des Kindes hatte in einem Audi A3 ihre Tochter rückwärts überfahren und getötet. Das Auto hatte auch einen Bekannten der Frau zu Boden gestoßen, der jedoch unverletzt blieb. <BR /><BR />Am Sonntagmorgen wurde nun bekannt, dass die Fahrerin und Mutter des Opfers keinen Führerschein hatte. Vermutlich hatte die 33-Jährige das Autofahren mit dem Wagen des Bekannten üben wollen. <h3> Casalnuovo trauert</h3>Die Leiche des Mädchens wurde für eine Autopsie freigegeben. Das Auto wurde beschlagnahmt. Untersuchungsgegenstand der Ermittlungen ist auch, ob technische Defekte für den Unfall verantwortlich gewesen sein könnten.<BR /><BR /> Die Nachricht des Unfalls löste Bestürzung und Trauer aus. „Es gibt keine Worte, das Herz zerreißt in tausend Stücke. Was für eine schreckliche Tragödie“, sagte der Bürgermeister von Casalnuovo, Massimo Pelliccia, der die Verkehrssicherheit zu einer der Prioritäten seines Verwaltungshandelns gemacht hatte. <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />