Donnerstag, 19. März 2020

Pre-Triage-Zelte: Was wird dort gemacht?

Wegen des Corona-Risikos herrscht viel Unsicherheit und zum Teil auch Aufregung. Besonders schwierig sind die Bedingungen in den Pre-Triage-Zelten, die vor den Krankenhäusern aufgestellt wurden – auch wenn das Personal dort mit Anzügen gut geschützt ist.

Die Pre-Triage-Zelte am Krankenhaus Brixen.
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Die Pre-Triage-Zelte am Krankenhaus Brixen. - Foto: © mpi
In den Pre-Triage-Zelten werden die Bürger selektioniert: Besteht Corona-Verdacht, dann bleibt der Patient im Zelt, in vielen Fällen wird ein Abstrich gemacht und man wartet auf das Ergebnis.

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Besteht hingegen kein Corona- Verdacht, dann kann der Patient, der ins Spital muss, das Zelt verlassen, er erhält eine Mundmaske und darf z.B. in die reguläre Notaufnahme.

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ie Franz Gruber, Pflegekoordinator der Notaufnahme des Krankenhauses Brixen berichtet, sind Krankenpfleger und Ärzte, die im Pre-Triage-Zelt arbeiten, mit der Vollausstattung ausgerüstet: Sie tragen doppelte Handschuhe, einen höheren Mundschutz mit Filter, Brillen für die Augen und einen Überzugsmantel sowie Überzugsschuhe.

Damit sind sie sehr gut geschützt – eine hundertprozentige Sicherheit gibt es aber nicht.

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stol