Samstag, 15. Januar 2022

Schützt Cannabis vor Corona-Infektion?

Ein Studienergebnis überrascht zurzeit die ganze Welt. Cannabis soll einer US-amerikanischen Studie zufolge vor einer Corona-Infektion schützen.

Cannabis könnte im Kampf gegen das Coronavirus eine Rolle spielen.
Cannabis könnte im Kampf gegen das Coronavirus eine Rolle spielen. - Foto: © Shutterstock
Eine neue US-Studie macht Hoffnung im Kampf gegen das Coronavirus. Dies berichtet heute unter anderem die Tageszeitungen La Repubblica. 2 bestimmte Cannabinoide – also Inhaltsstoffe von Hanfpflanzen – sollen vor einer Infektion mit Corona schützen.

Die Studie erschien am Montag im Fachblatt Journal of Natural Products, das bereits von Expertinnen und Experten begutachtet wurde. Ein Forschungsteam der Oregon State University und der Oregon Health & Science University fand heraus, dass die Cannabinoidsäuren den Eintritt des Coronavirus in die Zellen blockieren und somit vor einer Ansteckung schützen.

Dies bedeute allerdings nicht, dass man viel Cannabis rauchen sollte, so der Studienleiter Richard B. van Breemen. Bei den Cannabinoidsäuren CBGA (Cannabigerolsäure) und CBDA (Cannabidiolsäure), die die Studie herausstellt, handelt es sich im Gegensatz zum bekannten Tetrahydrocanabinol (THC) um psychoaktive, sondern um gut verträgliche und sichere Inhaltsstoffe, erklärt der Studienleiter. Die Präparate könnten über den Mund eingenommen werden.

Die Inhaltsstoffe sollen auch bei einer Corona-Infektion helfen, indem sie die Symptome abschwächen und die Dauer der Infektion verkürzen. Der Einsatz der Cannabinoide sei nur in Kombination mit einer Corona-Impfung sinnvoll.

jot

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