Am Montag, 5. September, beginnt in Südtirol die Schule. Dann unter normalen Bedingungen <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/achammer-keine-maskenpflicht-mehr-in-der-schule" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(STOL hat berichtet)</a>. „Es ist gut, dass keine besonderen Maßnahmen vorgesehen sind“, betont auch Dr. Patrick Franzoni. Der stellvertretende Covid-Einsatzleiter weiß aber auch: „Man muss schauen, wie sich das Corona-Geschehen, im Zusammenspiel mit der Omikron-Variante BA.5 und dem Schulanfang entwickelt“. <BR /><BR /><i>Was sagen Sie dazu? Stimmen Sie ab:</i><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="211445" data-mode="poll"></div></div> <BR /><BR />Dabei blicke man auf andere Länder, wo die Schulen bereits begonnen haben, wie in einigen Bundesländern in Deutschland. „Hier, wo die Schule teils schon vor rund 2 Wochen begonnen hat, ist noch nichts passiert“, sagt Franzoni. <BR /><BR /><embed id="dtext86-55687792_quote" /><BR /><BR />Für einige Risikogruppe bei den Kindern, wird weiterhin eine FFP2-Maske empfohlen. „Wer dies benötigt, für wen das sinnvoll ist, das müsste mit dem Hausarzt abgeklärt werden“, erklärt Franzoni. Generell starte die Schule aber normal und dies solle auch vorerst so bleiben. <BR /><BR />„Nach einigen Wochen schaut man, was sich tut und wie sich die Zahlen bewegen. Dann wird der Sanitätsbetrieb falls nötig der Landesregierung Vorschläge unterbringen, ob und welche Maßnahmen gesetzt werden sollten“, so der stellvertretende Covid-Einsatzleiter Südtirols. <BR /><BR /><b>Zahlen sprechen deutliche Sprache</b><BR /><BR />Die Zahlen sprechen derweil eine eindeutige Sprache. „Es gibt immer weniger Patienten auf den Normalstationen in den Krankenhäusern, auf den Intensivstationen gibt es derzeit keine“, so Franzoni. Auch die Neuinfektionen sind weiter zurückgegangen. Nicht zuletzt gebe es kaum Corona-Todesfälle. Bei jenen Infizierten, die in Zusammenhang mit dem Virus sterben, sei die primäre Ursache derzeit meist eine andere Erkrankung. <BR /><BR />Aber, Franzoni mahnt auch: „Die Impfung ist nach wie vor sehr wichtig. Risikogruppen, also Personen die über 60 Jahre alt sind sowie kranke jüngere Menschen, sollten unbedingt den 2. Booster, sprich die 4. Impfung, machen“. Es sei mittlerweile bewiesen, dass die vorhandenen Impfstoffe vor einem schweren Krankheitsverlauf schützen. <BR /><BR />