Mittwoch, 09. Oktober 2019

Schweizer machen es vor: Problemwölfe werden erlegt

Die Behörden in der Schweiz machen es vor: Wenn Raubtiere Probleme bereiten, wird durchgegriffen. Nach 15 gerissenen Ziegen auf Almen in Graubünden hat die Kantonalverwaltung jetzt den Abschuss eines Teils des betreffenden Wolfsrudels angeordnet.

Die Schweiz macht es vor: Mit gefährlichen Wölfen wird kurzer Prozess gemacht – sie werden abgeschossen.
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Die Schweiz macht es vor: Mit gefährlichen Wölfen wird kurzer Prozess gemacht – sie werden abgeschossen.

Was hierzulande Bauern, Senner und Viehzüchter seit langem fordern, wird im Schweizer Kanton Graubünden jetzt umgesetzt: Bis Ende März müssen auf Anordnung des Bundesamtes für Umwelt 4 der 9 Jungtiere des 11 Wölfe umfassenden Beverin-Rudels geschossen werden.

Der Grund dafür: 15 Ziegen, die trotz Herdenschutzmaßnahmen gerissen wurden.

d/em