Sonntag, 15. November 2020

So wird der Corona-Massentest ablaufen

Bis zu 350.000 Südtiroler sollen am nächsten Freitag, Samstag und Sonntag auf eine Coronavirus-Infektion getestet werden. Die Vorbereitungen auf die Antigen-Schnelltests laufen derzeit auf Hochtouren.

3 Tage lang wird in Südtirol getestet.
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3 Tage lang wird in Südtirol getestet. - Foto: © shutterstock
Getestet wird in allen Südtiroler Gemeinden von Freitag bis Sonntag von 8 bis 18 Uhr. In der kommenden Woche erhalten die Bürger einen Brief mit den wichtigsten Informationen.

Bisher steht fest, dass sich die Bürger zuerst registrieren müssen, dann erfolgt der Abstrich und nach etwa einer halben Stunde erhält man schließlich zu Hause das Ergebnis per E-Mail oder Telefon.

Es hängt von der jeweiligen Gemeinde ab, wie man sich für den Schnelltest registrieren kann und wie die Bürger die Mitteilung des Ergebnisses erhalten. Getestet wird vor allem in Vereinshäusern, Schul- und Turnhallen.

Absolute Sicherheit bei den Tests

Die Bürger brauchen sich keine Sorgen bezüglich der Menschenmengen bei den Tests machen. Feuerwehrleute achten auf das Einhalten der Sicherheitsregeln und das komplette Personal wird FFP3-Masken tragen.

Bürger mit positivem Ergebnis werden umgehend informiert und müssen für 10 Tage in Quarantäne.

Bei den Tests handelt es sich um Antigen-Tests

Bei 350.000 Südtirolern sollen am kommenden Wochenende Schnelltests durchgeführt werden. Dabei wird mit einem Wattestäbchen durch die Nase ein Rachenabstrich genommen. Das Ergebnis liegt bei den sogenannten Antigen-Tests bereits nach 15 bis 30 Minuten vor.

Kinder ab 5 Jahren werden getestet und der Test ist kostenlos.

Ziel des Corona-Massentests

Italienweit hat es noch kein ähnliches Projekt gegeben, wie die Massentests die ab Freitag in Südtirol stattfinden werden. Ziel ist es, positiv getestete Personen zu isolieren, damit die Infektionskette in Südtirol wieder nach unten gedrückt werden kann. Dabei geht es vor allem darum, auch asymptomatische Personen zu registrieren, die sonst das Virus ohne es überhaupt zu wissen, weitergeben könnten.

Durch die Isolation positiv getesteter Bürger, soll vor allem das Gesundheitssystem entlastet werden.

ch/jot