<P><a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/nach-unfall-in-bozen-fahrverbot-fuer-schwerfahrzeuge" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Schon am Freitag hatte die Bozner Gemeindeverwaltung das Fahrverbot zwischen 7.30 und 9 Uhr für den Schwerverkehr ab Montag, 14. Oktober, beschlossen. Auch wurde die Überarbeitung des Ampelsystems geplant.</a><BR /><BR />Das Fahrverbot wird am Montag nochmals im Stadtrat besprochen. Es soll dann im gesamten Innenstadtbereich von Bozen gelten, mit Ausnahme vom Bozner Boden und der Gewerbezone Bozen-Süd. „In dieser Zeit gehen die meisten Personen zur Arbeit und zur Schule“, fügt Mobilitätsstadträtin Marialaura Lorenzini hinzu.<BR /><BR />Diese Verordnung solle aufrecht erhalten bleiben, bis die lang ersehnte Umfahrung stehe. „Auch wenn diesbezüglich die Planungen sehr gut verlaufen, so wird es doch noch 5 bis 7 Jahren dauern, bis wir mit einer Entlastung rechnen können“, sagt Lorenzini. <BR /><BR /><b> Kritik am Fahrverbot</b> <BR /><BR />Gegenwind für das erlassene Fahrverbot bekommt die Gemeindeverwaltung von Seiten des Landesverbandes der Handwerker lvh und der Handwerkervereinigung CNA-SHV. <BR /><BR />„Es können nicht Lösungen zu Lasten der Wirtschaft gesucht werden“, schreibt CNA-SHV in einer Aussendung. Weitaus sinnvoller sei eine bessere Koordinierung der Baustellen der Stadt und „mehr Kontrollen von Seiten der Gemeindepolizei und der Freiwilligen an den als gefährlich erachteten Kreuzungen.“<BR /><BR /><b> Ampelsystem überarbeiten</b> <BR /><BR />Um beispielsweise die Kreuzungen am Mazziniplatz sicherer zu gestalten, soll das Ampelsystem überarbeitet werden, sagt dazu Lorenzini. <BR /><BR />Diverse Vorschläge betreffen einerseits die Anzeige der Ampeln sowie andererseits die Zeitintervalle. „Diese Maßnahmen müssen jedoch vom Verkehrsministerium genehmigt werden,“ erklärt die Stadträtin.</P>