Samstag, 31. Juli 2021

Starke Gewitter ziehen auch am Samstag über Südtirol

Die Feuerwehren des Landes rüsten sich bereits für einsatzreiche Stunden. Am Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag soll es in Südtirol nämlich wieder zu heftigen Gewittern kommen.

Am Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag  soll es wieder zu starken Gewittern kommen.
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Am Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag soll es wieder zu starken Gewittern kommen. - Foto: © Shutterstock / shutterstock
Das Potenzial für heftige Unwetter, wie bereits am Vortag, mit Starkregen und Hagel sei auch am Samstag gegeben, erklärt Landesmeteorologe Dieter Peterlin gegenüber STOL. Wie berichtet, war der Freitag mit 2100 Blitzen der bisher blitzreichste Abend des Sommer. Die Feuerwehren rückten zu mehreren Unwettereinsätzen aus.

Am Samstagnachmittag geht es zunächst recht sonnig weiter, gleichzeitig bilden sich aber größere Quellwolken. Regenschauer und Gewitter sind bereits am Nachmittag nicht ausgeschlossen. So richtig beginnen diese aber erst am Abend, dann kommen sehr starke Gewitter auf das Land zu. Die Temperaturen halten sich zwischen 22 und 30 Grad.

Die Feuerwehren stellen sich wieder auf zahlreiche Einsätze ein. Durch das abfließende Wasser sei laut Feuerwehr an kleineren Bächen und an einigen Hauptflüssen ein deutlicher Anstieg der Pegelstände möglich.

Wechselhaftes Wetter und Abkühlung am Sonntag

Auch in der Nacht halten die Gewitter an. Am Sonntag kommt dann eine Kaltfront hinzu, die für Abkühlung sorgt. Die Höchstwerte gehen demnach deutlich zurück und reichen von 17 bis 24 Grad.

Das Wetter am Sonntag wird sehr wechselhaft. Bereits tagsüber kommt es durch die Kaltfront zu Regenschauern und stärkeren Gewittern, es soll aber auch sonnige Abschnitte geben, so Peterlin.

Höchste Warnstufe für Südtirol ausgerufen

Laut „Florians Wetterseite“ hat der europaweite Vorhersagedienst „estofex“ für Südtirol am Samstag die Stufe 3 – die höchste Gefahrenstufe – ausgegeben.



Hobby-Meteorologe Florian Schmalzl erklärt: „Stufe 3 wird nur sehr selten ausgegeben und gab es zum Beispiel beim Tornado in Tschechien“.

stol