Vom 4. Bis 5. Juli traten 16 junge Fliesenlegerinnen und Fliesenleger in Zweierteams, in der Kranhalle im NOI-Techpark in Bozen gegeneinander an, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Darunter waren auch die beiden Südtiroler, Dominik Capovilla (Hofer Fliesen & Böden GmbH, Barbian) und Toni Schönthaler (Internform GmbH, Prad).
Die Aufgabenstellung stand dabei ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Die Teilnehmer mussten eine Bank mit der berühmten Silhouette der „Drei Zinnen“ fliesen. Auf der Rückseite der Bank ist die Nationalflagge jedes Teams zu sehen sein, die ebenfalls aus Fliesen besteht. Dieses Projekt stellt nicht nur die Fähigkeiten und die Kreativität der Teilnehmer auf die Probe, sondern unterstreicht auch die Bedeutung nachhaltiger Praktiken im Handwerk.
Team aus Österreich sichert sich ersten Platz
Nach zwei intensiven Wettkampftagen nahm eine Fachjury, bestehend aus jeweils einem Experten pro teilnehmendes Land, unter der Führung von Chef Juror Andreas Stiegler aus Österreich, die Bewertung der einzelnen Arbeiten vor.Den ersten Platz sicherte sich das Team aus Österreich, gefolgt von der Schweiz und Frankreich.
Das Südtiroler-Team, bestehend aus Dominik Capovilla und Toni Schönthaler, meisterte die Aufgabenstellung mit Bravour und schlug sich beachtlich. Die beiden jungen Fliesenleger waren, nach dem anstrengenden Wettkampf, sichtlich erschöpft aber voller Begeisterung.
„Ich wollte mit der Teilnahme am PCI-Alpencup meine Grenzen kennenlernen und überwinden“, erklärte Dominik. Toni fügte hinzu: „Mir ging es darum, mich international zu messen und neue Kontakte zu knüpfen.“