Donnerstag, 19. August 2021

Südtirol wieder auf „orange“ gestuft

Das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hat Südtirol am Donnerstag nach Berechnung der 14-Tages-Inzidenz wieder von grün auf orange gestuft.

Italien ist wieder vorwiegend orange.
Italien ist wieder vorwiegend orange. - Foto: © ECDC
Damit signalisiert das ECDC, dass Südtirol keine Provinz mit geringem Corona-Risiko mehr ist.

Am 18. Juni hatte das Zentrum Südtirol erstmals wieder grün eingestuft.

Fast alle Regionen in Italien mit Ausnahme von Molise sind nun wieder orange, die Toskana, die Marken, Kalabrien, Sizilien und Sardinien wurden sogar rot eingestuft.

Als Orange wird eine Region eingestuft, wenn die 7-Tages-Inzidenz zwischen 50 und 75 liegt und die Positivitätsrate der Corona-Tests zwischen einem und 4 Prozent.

Verschlechtert hat sich die Lage auch in Deutschland und Österreich, Frankreich und Spanien scheinen rot bis dunkelrot auf der Karte auf.

Der Osten Europas hingegen hat auch am Donnerstag seinen grünen Status verteidigt.

Während die Inzidenzwerte üblicherweise eine Woche umfassen geht das „European Centre for Disease Prevention and Control“ (ECDC) mit der 14-Tages-Inzidenz einen eigenen Weg.

Was die Corona-Maßnahmen in Südtirol betrifft, ändert sich durch die neue ECDC-Einstufung zunächst nichts. Hierfür ist weiterhin die Einstufung durch Italien ausschlaggebend.

stol