Sonntag, 05. Dezember 2021

Tag des Ehrenamtes: Danke an alle Freiwilligen!

Die Caritas und die Junge Generation der SVP danken am heutigen Tag des Ehrenamtes den zahlreichen Freiwilligen, die in Südtirol täglich wertvolle Arbeit leisten und damit einen wesentlichen Teil zum Allgemeinwohl beitragen. Gleichzeitig fordert die SVP-Jugend den Abbau von bürokratischen Hürden um die Vereinsarbeit zu erleichtern.

Bei den Dienststellen der Diözesancaritas arbeiten derzeit rund 830 Freiwillige.
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Bei den Dienststellen der Diözesancaritas arbeiten derzeit rund 830 Freiwillige. - Foto: © Caritas
„Das Ehrenamt ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft und ein wesentlicher Teil unserer Kultur“, sagt Dominik Oberstaller, Vorsitzender der Jungen Generation, „wir möchten uns bei allen Südtirolerinnen und Südtiroler bedanken die tagtäglich in ihrer Freizeit Kraft und Herzblut für das Allgemeinwohl geben. Ganz egal ob bei der Feuerwehr, bei den Musikkapellen oder den vielen anderen unzähligen ehrenamtlichen Organisationen. Sie machen unser Land zu dem was es ist, dafür gebührt ihnen Dank!“

Auch Caritas-Direktor Paolo-Valente dankt:„Ohne die Freiwilligen wäre ein Großteil der Dienstleistungen der Caritas für Menschen in Not, aber auch der vielen Dienste in den Pfarreien, die sich um die Bedürfnisse der Menschen sorgen, nicht durchführbar“.

Unzählige Freiwillige unterstützen die Caritas jährlich bei ihrem Einsatz für Menschen in Not. Alleine innerhalb der Dienststellen der Diözesancaritas sind derzeit 830 Freiwillige regelmäßig im Einsatz. Dazu kommen noch viele Freiwillige in den Pfarreien.

„Diese tatkräftigen Helferinnen und Helfer machen viele Dienste der Caritas am Nächsten erst möglich“, betont auch Brigitte Hofmann, die Leiterin des Bereiches „Caritas&Gemeinschaft“, der sich um die Heerschar an Freiwilligen bei der Caritas kümmert.

„Bürokratischer Aufwand behindert Freiwilligen-Arbeit“

Gleichzeitig betont die SVP-Jugend, dass der bürokratische Aufwand für Vereine teils immens ist und die Arbeit für das Gemeinwohl behindert.

„Hier muss sich etwas ändern! Es kann nicht sein, dass Vereine von Pontius zu Pilatus rennen müssen - die Bürokratie hat hier längst überhandgenommen. Die Einschränkungen die mit der Coronapandemie einhergegangen sind haben die Arbeit vieler Vereine schon genug erschwert, es kann nicht sein, dass durch eine Zettelwirtschaft den Ehrenamtlichen weiter Steine in den Weg gelegt werden!“, fordert Oberstaller.

Freiwilligenbörse bietet einen Vermittlungsservice für Freiwilligenarbeit

Nicht nur die Caritas, sondern auch viele andere Organisationen suchen und brauchen ständig Menschen, die sich freiwillig in der Sozialarbeit engagieren. Aus diesem Grund hat die Caritas vor mittlerweile 18 Jahren die internetgestützte Freiwilligenbörse in Südtirol ins Leben gerufen. Sie bietet einen Vermittlungsservice für alle an sozialer Freiwilligenarbeit interessierten Personen und sozialen Einrichtungen an.

Derzeit werden durchschnittlich ein Freiwilliger pro Tag vermittelt. So haben heuer mehr als 300 Personen über die Caritas einen Zugang zur sozialen Freiwilligenarbeit gefunden. Zurzeit sind für Interessierte 70 verschiedene Tätigkeitsfelder in der Freiwilligenbörse ausgeschrieben.

„Freiwillige bekommen mindestens genauso viel zurück wie sie geben“

Die Caritas möchte den internationalen Tag des Ehrenamtes auch dazu nutzen, Personen dazu aufzurufen, ihre freie Zeit anderen Menschen zu schenken.

„Wer Freiwilligenarbeit leistet, wird nicht mit Geld honoriert, sondern mit viel mehr: mit interessanten Aufgaben, menschlichen Begegnungen, Anerkennung, Genugtuung und Gemeinschaft. Freiwillige bekommen mindestens genauso viel zurück wie sie geben. Sie zeigen auf, worum es in unserer Gemeinschaft geht: für einander Sorge zu tragen, vor allem, aber nicht nur, in Zeiten wie diesen“, hebt Caritas-Direktor Paolo Valente den Wert von Freiwilligenarbeit hervor.

stol

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