Dienstag, 19. Mai 2020

Tagesmuttersdienst: 1. Schritt zur Rückkehr zum Normalbetrieb geschafft

Die Öffnung der Kleinkind-Betreuungsdienste stellt ein erster Schritt zur Rückkehr im Alltag dar. Es ist ein positiver Ansatz, der das Wohl von noch kleinen Kindern in den Mittelpunkt stellt.

Tagesmütter und Eltern wurden pädagogisch auf den Neustart vorbereitet. (Symbolbild)
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Tagesmütter und Eltern wurden pädagogisch auf den Neustart vorbereitet. (Symbolbild) - Foto: © dpa-tmn / Christin Klose
Die Auswirkungen des Corona-Virus waren gerade für Kinder und Familien groß. Unter welchem großen Druck gerade Familien mit kleinen Kindern nach 2 Monaten ohne Betreuung stehen, ist bekannt. Kinder brauchen soziale Kontakte, das gemeinsame Spielen, Austoben und Lernen in der Natur und Eltern müssen nun wieder ihrer Arbeit nachgehen und die Kleinsten in guten Händen wissen.

Die Sozialgenossenschaft „Mit Bäuerinnen lernen, wachsen, leben“ hat alles in Bewegung gesetzt, um die Öffnung trotz der hohen Sicherheitsauflagen zu ermöglichen. Das gesamte Team hat tatkräftig zusammengearbeitet, um den Tagesmüttern die vorgeschriebenen Masken, Fiebermesser, Desinfektions- und Reinigungsmaterial termingerecht vor Betreuungsbeginn auszuhändigen. Die Tagesmütter der Sozialgenossenschaft „Mit Bäuerinnen lernen, wachsen, leben“ betreuen Kinder aus insgesamt 93 Gemeinden Südtirols.


Gut vorbereitet

Tagesmütter und Eltern wurden pädagogisch auf den Neustart vorbereitet. 2 Monate ohne Kontakt zu anderen Kindern sind eine lange Zeit für die Kinder und für deren Entwicklung. Eine Zeit, die nicht wieder aufgeholt werden kann. Umso wichtiger ist die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Tagesmutter, um den stufenweisen Prozess zur Öffnung so zu gestalten, dass die Kinder weniger Angst haben und gestärkt von dieser Ausnahmesituation herauskommen.

Um die Betreuung so „normal“ wie möglich zu gestalten, werden die Vorgaben, welche für die Sicherheit von jeden einzeln wichtig sind in dieser Zeit spielerisch eingebaut.

Händewaschen wird spielerisch zur Selbstverständlichkeit

„Das Händewäschen wird in einem Lied oder Gedicht verpackt und so spielerisch zur Selbstverständlichkeit“, berichtet die Präsidentin der Sozialgenossenschaft „Mit Bäuerinnen lernen, wachsen, leben“ Maria Hochgruber Kuenzer.



Die Betreuung findet so viel wie möglich im Freien statt und orientiert sich in dieser Phase mehr denn je auf das Konzept der naturnahen Kinderbetreuung. „In der Natur hat das Kind eine Vielfalt an Möglichkeiten das zu finden, was es in seiner Entwicklung gerade braucht“, betont die Präsidentin, Maria Hochgruber Kuenzer weiters.



stol