Der Fall ließ weit über die Grenzen Mailands hinaus aufhorchen: Eine 37-Jährige hatte ihre 16 Monate alte Tochter am Nachmittag des 14. Juli samt einer mit Milch gefüllten Trinkflasche in ihr Bettchen gelegt, um dann für ganze 6 Tage nicht wiederzukehren <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/mutter-festgenommen-16-monate-altes-kind-6-tage-allein-gelassen-tot" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(STOL hat berichtet)</a>.<BR /><BR />Des Risikos, dass ihre Tochter aufgrund ihrer verantwortungslosen Handlung im schlimmsten Fall sterben könnte, war sich die Frau durchaus bewusst. Trotzdem ließ sie es sich nicht nehmen, ein paar Tage mit ihrem Partner in Leffe zu verbringen. „Ich hoffte, mit ihm eine Zukunft zu haben und wollte herausfinden, ob das so ist. Deshalb erachtete ich es als unumgänglich, den Urlaub nicht abzubrechen“, soll die 37-Jährige zu ihrer Verteidigung ausgesagt haben. <BR /><BR />Dem Bruder ihres Freundes soll sie Medienangaben zufolge erzählt haben, das kleine Mädchen sei mit ihrer Schwester am Meer. In Wirklichkeit jedoch wusste besagte Schwester nichts von der sich abspielenden Tragödie – und das, obwohl sie, hätte sie von der Notlage ihrer Nichte gewusst, jederzeit die Möglichkeit gehabt hätte, ihr zu Hilfe zu eilen. <BR /><BR />Der Untersuchungsrichter von Mailand, Fabrizio Filice, bestätigte nun die Festnahme der Frau und verfügte die Untersuchungshaft. Tatwiederholungsgefahr könne nicht ausgeschlossen werden.