Donnerstag, 04. März 2021

Todesfall: Überstellung der Unterlagen an die Gerichtsbehörde

Die Generaldirektion des Südtiroler Sanitätsbetriebs reagiert auf Vorwürfe eines freiberuflich tätigen Facharztes aus Bozen, die am Donnerstag in den Social Media geteilt worden sind, „der das Ableben eines Freundes bzw. Berufskollegen aus Brixen mit der Verabreichung von 2 Dosen des Impfstoffes gegen Covid-19 in Zusammenhang bringt“.

Die Unterlagen werden an die Gerichtsbehörden am   Landesgericht weitergeleitet.
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Die Unterlagen werden an die Gerichtsbehörden am Landesgericht weitergeleitet. - Foto: © Erika Gamper
Die ärztlichen Direktionen der Krankenhäuser Bozen und Brixen, in denen der verstorbene Arzt behandelt worden ist, leiten – wie es von den geltenden gesetzlichen Bestimmungen vorgesehen ist – die Dokumentation zum Vorfall an die Gerichtsbehörde am Landesgericht Bozen weiter.

Es liegt im Ermessensspielraum der Staatsanwaltschaft, über das weitere Vorgehen zu entscheiden. „Die Generaldirektion, die Direktionen der Gesundheitsbezirke Bozen und Brixen, die ärztlichen Direktionen der Krankenhäuser von Bozen und Brixen sind bedacht, der Staatsanwaltschaft alle nötigen Auskünfte zur Klärung des Sachverhalts zukommen zu lassen und sichern derselben ihre tatkräftige Mitarbeit zu“, schreibt der Sanitätsbetrieb in der Aussendung.

Ebenso wurde der Todesfall gemäß vorgesehener Prozedur dem Zentrum für Arzneimittelüberwachung bei der „AIFA - Agenzia Italiana del Farmaco“ gemeldet.

Die Generaldirektion drückt den Angehörigen des Verstorbenen das tief empfundene Beileid aus.

stol/sabes

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