Dienstag, 17. März 2020

unibz: Ein kleines Zeichen der Solidarität

An der Freien Universität Bozen wird bei normalem Lehrbetrieb in Forschungsprojekten in den Labors auch mit Gesichtsmasken gearbeitet. In Zeiten der Covid-19-Krise möchte die unibz ein Zeichen setzen und sämtliche zur Verfügung stehenden Gesichtsmasken – über 1.500 an der Zahl – dem Südtiroler Sanitätsbetrieb spenden.

Die unibz spendet über 1500 Atemschutzmasken.
Badge Local
Die unibz spendet über 1500 Atemschutzmasken. - Foto: © APA/Symbolbild / BARBARA GINDL
„Wir alle sind in diesen Zeiten der Ungewissheit angehalten, Rücksicht auf den Nächsten zu nehmen“, so Rektor Prof. Paolo Lugli. „Das kann in unserem Fall zuallererst der Schutz der Universitätsgemeinschaft sein, indem wir Studierende, Professoren und Verwaltungsmitglieder umgehend in einen Online-Arbeitsmodus umorganisiert habend. Das kann aber auch in einer sehr konkreten Geste für jene liegen, die gesundheitlich an vorderster Front stehen, nämlich für das Gesundheitspersonal.“

Entsprechend hat der Direktor der unibz, Günther Mathà, veranlasst, sämtliche Gesichtsmasken der universitären Labors am Hauptsitz Bozen und am NOI-Techpark zu sammeln: „Die für unsere Forschungsprojekte angekauften Gesichtsmasken sollen nun der Allgemeinheit zugutekommen. Somit konnten wir über 1.500 Gesichtsmasken an den Südtiroler Sanitätsbetrieb übermitteln. Es sind dies keine riesigen Zahlen, doch jeder zusätzliche Schutz für Ärzte und Pfleger erscheint uns in dieser Zeit wertvoll.“

stol

Schlagwörter: