Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich der Umsatz auf über 100.000 Euro belaufen habe – ein Verdacht, den <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/fitnesstrainer-unter-traenen-wusste-nicht-dass-das-so-schaedlich-ist" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">der Fitnesstrainer Manuel Peer</a>, der von Rechtsanwalt Marco Boscarol verteidigt wird, im Rahmen des von ihm beantragten Verhörs von sich weisen dürfte.<BR /><BR /> Laut Boscarol handle es sich bei der Summe höchstens um den Marktwert der Anabolika, aber keinesfalls um den Verdienst seines Mandanten. Der Verteidigungslinie zufolge habe der 25-Jährige auch nicht aus Eigeninitiative Anabolika angeboten, sondern sei von seinen späteren Kunden um Kontakte zu Händlern angesprochen worden, und diese habe er vermittelt. Persönlich kenne er diese aber nicht.<h3> Peer seit Ende Juni in vorbeugender Verwahrungshaft</h3> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/illegaler-handel-mit-anabolika-bozner-fitnesstrainer-festgenommen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet,</a> sitzt der Fitnesstrainer seit Ende Juni in vorbeugender Verwahrungshaft – wegen Tatwiederholungsgefahr. Er war – zusammen mit italienweit weiteren 6 Personen – unter dem dringenden Verdacht festgenommen worden, im großen Stil mit Anabolika gehandelt zu haben. <BR /><BR />Dreh- und Angelpunkt des Netzwerkes soll ein Paar aus Rom gewesen sein: Der Fitnesstrainer habe die Ware über ein Lager in Mailand bezogen und sie dann an Kunden in ganz Südtirol verkauft. Ihm wird sowohl der Handel mit anabolen/berauschenden Substanzen im Sinne der Drogengesetzgebung als auch Verabreichung von Dopingmitteln (Art. 586 StGB) vorgehalten.