Dienstag, 04. Mai 2021

Vollversammlung des Landesverbandes der Sozialberufe

Der Landesverband der Sozialberufe feiert in diesem Jahr, sein 10-jähriges Bestehen. Bei der digitalen Vollversammlung Ende März wurde der 3. Vorstand gewählt.

Der Landesverband der Sozialberufe hat einen neuen Vorstand gewählt: oben von links nach rechts:  Renate Fink, Valentina Burger, Lea Zelger; unten von links nach rechts: Willhelmine Pernstich, Huber Christian
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Der Landesverband der Sozialberufe hat einen neuen Vorstand gewählt: oben von links nach rechts: Renate Fink, Valentina Burger, Lea Zelger; unten von links nach rechts: Willhelmine Pernstich, Huber Christian - Foto: © Landesverband der Sozialberufe
Die scheidenden Vorstandsmitglieder Sindi Baumgartner, Judith Dibiasi, Kathrin Huebser, Hannes Kofler und Ruth Niederkofler, stellten sich nicht mehr der Wahl, da persönliche Gründe ihr ehrenamtliches Engagement nicht mehr im vollen Maße zulassen.

In der 5-jährigen Amtszeit des scheidenden Vorstandes, wurden richtungweisende Akzente gesetzt, wie etwa der Berufskodex, der Entwurf des Landesgesetzes für die Sozialberufe oder die Open Petition.

„Aufgrund der eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten, dem großem Druck, der Arbeitsbelastung und Arbeitsverdichtung, war die Suche nach den Kandidatinnen nicht gerade einfach.
Trotzdem ist es gelungen, mutige Frauen und Männer für die Wahl des neuen Vorstand des Landesverbandes zu finden“, so der Landesverband in einer Aussendung.

Der dritte Vorstand des Landesverbandes setzt sich aus Valentina Burger (Bereich Kleinkindbetreuung), Renate Fink (Bereich Seniorenwohnheime), Christian Huber (Bereich Menschen mit Behinderung), Wilhelmine Pernstich (Bereich Hauspflege und Frau) und Lea Zelger (Studierende an der Landesfachschule für Soziales in Bozen) zusammen.

Ansprechperson für die italienischen Berufskolleginnen wird Antonella Bruzzese sein. Für die Mitarbeiterinnen für Integration wird es eine eigens dafür eingerichtete Arbeitsgruppe geben. Der neugewählte Vorstand wird Begonnenes weiterentwickeln und sicher auch Neues wagen. Dabei soll das Landesgesetz für die Sozialberufe ein primäres Ziel sein und bleiben.

„Weiterhin beschäftigen wird uns nach wie vor die Covid-19-Pandemie, denn die Situation vieler Pflegefachkräfte ist emotional am Limit.
Klatschen, Balkonbotschaften und Suspendierungen aufgrund der Impfpflicht dieser Berufe, sind keine Antwort auf die aktuelle Situation in der Pflege und Betreuung“, erklärt der Verband abschließend.

stol

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